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Drei Kinder in der Natur erforschen mit einer Lupe Pflanzen in einem Glas
© Magnific

Das war der Citizen Science Award 2026!

Seltene Schmetterlingsarten entdecken, tausende Forschungsdaten erheben und das Mitforschen in die Begabungsförderung integrieren: Der Citizen Science Award bot den teilnehmenden Schulklassen auch dieses Jahr wieder vielfältige Möglichkeiten, sich für Wissenschaft zu engagieren.
2 min lesen · 23. Juli 2026

Von 1. April bis Schulschluss konnten sich Schulklassen an sieben Citizen-Science-Projekten beteiligen und dabei das Vorkommen von Tagfaltern und Pilzen dokumentieren, digitale und analoge Objekte der Erinnerung gestalten, die Kohlenstoffspeicherkapazität von Bäumen erforschen und Vieles mehr. 

Bereits vor dem Start des Mitforsch-Zeitraums organisierte der OeAD im Februar und März insgesamt drei Einschulungs-Workshops für Lehrpersonen in Kooperation mit der PH Steiermark und der PH Wien, um sie und ihre Klassen optimal auf das Mitforschen vorzubereiten. Ein weiterer Einschulungs-Workshop, der sich neben Lehrpersonen auch an Bibliothekar:innen richtete, fand im Rahmen der ÖCSK an der Montanuniversität Leoben statt. 

Die umfangreiche Einschulung in die unterschiedlichen Projekte zeigte während des Mitforsch-Zeitraums rasch ihre Wirkung, denn die Schüler:innen forschten mit großem Einsatz. Sie lieferten beispielsweise dem Projekt „Tree-Quest“ bereits während des ersten Mitforsch-Monats mehr als 10.000 Daten. Auch die am Projekt Schmetterlingen auf der Spur" teilnehmenden Schüler:innen waren bereits im Lauf des Aprils sehr erfolgreich, indem sie mit dem Frühlingsscheckenfalter, dem Osterluzeifalter, dem Zwergbläuling und dem Distelfalter einige besonders seltene Arten meldeten.

Hervorzuheben ist auch das Engagement der teilnehmenden Volksschul-Klassen: Die Volksschule in Wolfsberg erforschte im Rahmen des Projekts „Biodiversität am Friedhof“ die Artenvielfalt auf den Friedhöfen ihrer Heimatgemeinde und entdeckte diese Orte als überraschend vielfältige Lebensräume. Die OVS Hadersdorf in Wien wiederum nahm am Projekt „Pilzfinder.at“ teil und integrierte das Mitforschen auf kreative Art und Weise in die schulische Begabungs- und Begabtenförderung. Der Citizen Science Award zeigt: Auch die jüngsten Schüler:innen können bereits an wissenschaftlichen Prozessen teilhaben und relevante Forschungsdaten liefern.

Die Gewinner-Klassen werden zu Schulbeginn vom OeAD verständigt und zur Preisverleihung im Rahmen des 5. Young-Science-Kongresses, der am 17. November in Kooperation mit der TU Wien stattfindet, eingeladen. Die engagiertesten Schulklassen werden mit Geldpreisen bis zu 1.000 Euro belohnt. Nähere Informationen dazu finden sich im Lauf des Sommers auf der Young-Science-Webseite.

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