2026
Wenn Sie bereits einen Besuch mit einer Wissenschaftsbotschafterin oder einem Wissenschaftsbotschafter in Ihrem Kindergarten durchgeführt haben oder einen solchen planen, laden wir Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen! Mit Ihrem Erfahrungsbericht geben Sie anderen Interessierten Einblicke und helfen dabei, das Programm weiterzuentwickeln. Nutzen Sie dafür einfach dieses Formular oder senden Sie Ihren Bericht per E-Mail an: youngscience@oead.at.
Im Rahmen des pädagogischen Schwerpunktes „Forschen, Entdecken, Gestalten – Medien und Technik erleben“ fand im einem Wiener Kindergarten der MA10 ein besonderer Drohnenworkshop statt:
„Der Workshop bildete den Höhepunkt unseres Schwerpunktprojektes und ermöglichte den Kindern einen altersgerechten und praxisnahen Zugang zu Medien, Technik und digitalen Lernformen. Besonders spannend war, dass die Kinder nicht nur beobachten, sondern selbst aktiv werden konnten“ - Simone Isabella Teutsch, Elementarpädagogin.
Der Workshop wurde u.a. von den Wissenschaftsbotschaftern Roman Beneder, und Christian Fibich geplant und mit spielerischen Zugängen und anschaulichen Materialien durchgeführt. An verschiedenen Stationen lernten die Kinder, wie eine Drohne funktioniert und beschäftigten sich mit Themen wie Gleichgewicht, Steuerung und Orientierung. Dabei durften die Kinder auch eine echte Drohne mit Tablets steuern und Flugbewegungen mit Spielzeugdrohnen selbst ausprobieren.
„Besonders wertvoll war, dass die Kinder Medien und Technik nicht konsumierend, sondern aktiv und kreativ erleben konnten. Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie frühkindliche Medienbildung durch praktische Erfahrungen, Bewegung und Forschen nachhaltig und kindgerecht umgesetzt werden kann.“
Raphaela Schwentner von der St. Anna Krebsforschung widmet sich der Erforschung von Krebserkrankungen bei Kindern und engagiert sich als Wissenschaftsbotschafterin. Im Rahmen dieser Tätigkeit besuchte sie kürzlich den Kindergarten St. Anton von Padua in Wien, wo sie einen thematischen Workshop durchführte:
„Im Vorfeld habe ich mehrere Gespräche mit der verantwortlichen Pädagogin, Frau Katharina Poinstingl, geführt, um Ablauf und Inhalte bestmöglich abzustimmen. Während des Workshops wurde ich zudem von ihr und zwei Assistentinnen unterstützt, die alle großes Interesse gezeigt haben. Ein Teil der Kinder war während des Workshops weniger interessiert und konnte stattdessen freispielen bzw. durch das Bereitstellen mehrerer Stationen hatten sie die Freiheit zu wählen, was sie (zuerst) machen wollen. Einige Kinder waren jedoch besonders engagiert und wollten den Versuch gleich noch einmal durchführen! Eingerahmt war der aktive Teil durch eine erklärende Einleitung von mir im Morgenkreis und einem abschließenden Kreis bei dem die Pädagogin mit den Kindern nachbesprochen hat.”
Ihr Fazit: “Nach insgesamt 11 Workshops in zwei Schulen und einem Kindergarten ist mein Eindruck, dass das Alter der Kinder weniger entscheidend ist als die Rahmenbedingungen.”
2025
Isabelle Schubert ist Kindergartenleiterin in der elementarpädagogischen Einrichtung, in welcher das Kick-Off der Initiativenerweiterung stattfand. In einem Video erzählt sie über den schönsten Moment beim Besuch der Wissenschaftsbotschafterin.
Anlässlich der Erweiterung der Initiative auf den elementarpädagogischen Bereich, besuchte die Wissenschaftsbotschafterin Juliane Stark von der Universität für Bodenkultur den städtischen Kindergarten in der Oberen Augartenstraße in Wien. Dort begeisterte sie die Kinder mit ihrer Leidenschaft für Wissenschaft und Forschung: „Das Besondere daran, als Wissenschaftsbotschafterin in Kindergärten zu gehen, ist, dass man dort Neugierde pur erlebt. Die Kinder wollen alles anfassen und ausprobieren und stellen Fragen ohne Hemmungen oder Vorbehalte. Das macht Wissenschaft lebendig!“ Gemeinsam wurde das Thema Bewegung und Mobilität im Alltag bearbeitet. Dabei brachten die Kinder ihre eigenen Erfahrungen ein und tauschten sich dazu lebhaft mit der Forscherin aus.