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Besuche in der Sekundarstufe 2

Wie können die Besuche der Wissenschaftsbotschafter:innen in Schulen der Sekundarstufe 2 aussehen? Welche Erfahrungen haben Forschende und Lehrpersonen dabei gemacht? Auf dieser Seite finden Sie Erfahrungsberichte, die spannende Einblicke in bereits stattgefundene Schulbesuche geben.

2026

Klassenfoto mit Wissenschaftsbotschafter Ahmad Salti
© Karina Huber/ Gymnasium Ried im Innkreis
Die menschliche Netzhaut – ein Fenster zum Gehirn

Der Wissenschaftsbotschafter Ahmad Salti besuchte die 6. Klassen des Gymnasiums Ried im Innkreis und referierte dort über seine aktuelle Forschung im Bereich Stammzellen, Molekularbiologie und Augenheilkunde. Der auf Englisch gehaltene Vortrag thematisierte Ansätze zur Heilung von Blindheit. In der anschließenden Fragerunde erfuhren die Schüler:innen Genaueres über seine Tätigkeit als Forscher, seine Lehrtätigkeit an der JKU sowie über sein Leben im Libanon, in Belgien, Frankreich und Österreich. Eine Schülerin fasste ihre Eindrücke so zusammen: „Meiner Meinung nach war der Vortrag über Augenkrankheiten absolut lohnenswert! Besonders für Schüler:innen, die sich vorstellen können, später einmal ein Studium oder eine Forschungstätigkeit im Bereich der Naturwissenschaften aufzunehmen, war die Präsentation interessant.”

verschiedene physikalische Symbole
© Kampus/ Freepik
(Un)sichtbaren Teilchen auf der Spur

Beim Besuch der Wissenschaftsbotschafter Markus Holler und seines Kollegen erhielten die Schüler:innen der 6. und 8. Klassen des BG/BRG Lienz spannende Einblicke in die Welt der Physik. „Die Themen Radioaktivität und kosmische Strahlung wurden hervorragend auf Schülerniveau besprochen und erarbeitet. Die Schüler:innen konnten viel von ihrem bereits erworbenen Wissen aus dem Unterricht anwenden und die Fragen der Forscher gut beantworten“, berichtete der Klassenlehrer. Ein besonderes Highlight war das Live-Experiment, bei dem Teilchenstrahlen sichtbar gemacht wurden – ein sehr beeindruckendes und lehrreiches Erlebnis für die teilnehmenden Schüler:innen als auch für die Lehrpersonen. 

Symbolbild Algorithmen
© rawpixel/ Freepik Digital transformation corporate wallpaper
Wie fair sind Algorihmen?

Der von Markus Schedl durchgeführte Workshop zum Thema Algorithmen war für die Schüler:innen der FIT-Schule in Wien ein großer Gewinn! „Besonders beeindruckt hat uns, wie gut er es geschafft haben, unsere inklusive und sprachlich sehr heterogene Gruppe sofort abzuholen und das komplexe Thema auf anschauliche, kindgerechte und verständliche Weise zu erklären“, zeigte sich die Lehrerin begeistert. Die wertschätzende und geduldige Art des Vortragenden trug wesentlich zu einer angenehmen Lernatmosphäre bei, in der die Jugendlichen Fragen stellen und aktiv mitarbeiten konnten. Der Einsatz von Smartphones sorgte für zusätzliche Motivation und einen direkten Bezug zur Lebenswelt der Lernenden.

Klassenfoto mit Wissenschaftsbotschafter Stephan Keiler
© Sabine Krammer/ Gymnasium der Dioezese Eisenstadt
Tourismus und Recht

Der Wissenschaftsbotschafter Stephan Keiler gab Schüler:innen des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt bei seinem Besuch zunächst einen Einblick in seine berufliche Laufbahn und seinen Arbeitsalltag. Danach erhielten die Jugendlichen anhand einer überaus professionell und sehr informativ gestalteten Präsentation grundlegende Informationen über das europäische Tourismusrecht. Dabei wurden Themen wie Zuständigkeiten, das Mehrebenensystem sowie der Unterschied zwischen Verordnungen und Richtlinien erklärt und gemeinsam erörtert. Anschließend wurden am Beispiel einer Kreuzfahrt konkrete Rechtsfragen diskutiert und Fälle aus der Praxis besprochen – die Diskussion, an der sich die Jugendlichen aktiv beteiligten, war für alle sehr aufschlussreich und spannend!

Klasse mit Wissenschaftsbotschafter Markus Arndt
© Christian Jungreuthmayer/ TGM
Von Schrödingers Katze bis zur Medizintechnik

Im Jänner durfte die 4. Klasse des TGM in Wien den Wissenschaftsbotschafter und Träger des Wittgenstein-Preisträger Markus Arndt an ihrer Schule begrüßen. In einem spannenden Vortrag präsentierte er aktuelle Forschungsergebnisse aus der Quantennanophysik und schlug dabei gezielt die Brücke zur Medizintechnik – ein Thema, das für die Schüler:innen der Abteilung Biomedizin- und Gesundheitstechnik von besonderem Interesse ist. Im anschließenden Frageteil zeigten sich die Jugendlichen äußerst neugierig: Neben allgemeinen Fragen wurden auch zahlreiche fachliche Aspekte der Quantenmechanik diskutiert - besonderes Interesse galt dabei Schrödingers Katze und ihrem „Wohlbefinden“. Der Klassenlehrer betonte: „Der Wissenschaftsbotschafter beantwortete alle Fragen kompetent, geduldig und mit einer Prise Humor und beeindruckte damit nachhaltig durch seine sympathische Art.“

Schüler:innen beim Besuch an der JKU
© Albert Einsiedler/ BS Linz 8
Besuch am JKU Campus

Besuche können auch direkt an Forschungseinrichtungen erfolgen, wie dieses schöne Beispiel zeigt: Der Wissenschaftsbotschafter Gernot Wallner empfing Schüler:innen der Berufsschule Linz 8 im Science Park am JKU Campus. Er berichtete zunächst über seinen persönlichen Werdegang und stellte dabei seine Motivationsgründe als Jugendlicher in den Mittelpunkt, wodurch er rasch einen guten Draht zu den Jugendlichen fand. Danach erhielten die Schüler:innen einen Einblick in die Kunststofftechnik, deren Anwendungen sowie Aspekte der Nachhaltigkeit und Verwertung von Kunststoffen. In einem praktischen Teil konnten sie auch selbst Versuche durchführen und eigene PV-Zellen herstellen. Die Lehrperson resümierte: „Es war ein sehr gelungener Ausflug mit sehr positivem Feedback seitens der Schüler:innen.“

2025

die Wissenschaftsbotschafterin präsentiert ihre Forschung vor der Klasse
© Doris Kumhofer/ BORG Deutsch-Wagram
KI trifft Chemie!

Bei einem Besuch am BORG Deutsch-Wagram erzählte die Wissenschaftsbotschafterin Esther Heid den interessierten Schülerinnen und Schülern von ihrem Werdegang - von "der einfachen normalen Schülerin" zur Doktorin der Chemie. Danach gab die theoretische Chemikerin Einblicke in ihre Forschungstätigkeit an der TU Wien, die sich über die Jahre vom Labor in den Computerraum verlagert hat. Die Klassenlehrerin hielt dazu fest: „Wir erfuhren z.B. wie man mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) Eigenschaften von Molekülen vorhersagen kann. Besonders spannend fanden wir das aktuelle Projekt, in dem versucht wird, mittels KI eine Methode zur Früherkennung von Lungenkrebs zu entwickeln.“ 

Der Wissenschaftsbotschafter präsentiert seine Forschung vor der Klasse
© Helmut Ortner/ FH Joanneum Bad Gleichenberg
Klimafreundlicher Tourismus

Der Tourismus ist weltweit für knapp 10% der CO2-Gesamtemissionen verantwortlich. Grund genug, auch in der Schule über nachhaltiges Reisen nachzudenken! Wissenschaftsbotschafter Harald Friedl sensibilisierte in einem vierstündigen Workshop am Herta Reich Gymnasium und Realgymnasium die Jugendlichen eindrucksvoll für das Thema. Er vermittelte aktuelle Daten zu Tourismus, Klima- und Umweltauswirkungen sowie Einblicke in Forschung und Wissenschaft. Im Praxisteil entwickelten die Schüler:innen in Gruppen nachhaltige Reisekonzepte für selbst gewählte Destinationen. Mithilfe eines Online-Reiseplanungstools planten sie Reisen mit möglichst niedrigem CO2-Ausstoß pro Person und Kilometer. Abschließend bewerteten die Teilnehmenden ihre Konzepte selbst. Die Gewinnerteams in den Kategorien „Coolste Reise“ und „CO2-freundlichste Reise“ erhielten Urkunden und nachhaltig produzierte Schokolade!

Thematischer Workshop mit Bernadette Rosati
© Claudia Gonzalez/ ITA-FIT Schule
Wie Wolken entstehen

Im Rahmen des MINT-Programms besuchte Wissenschaftsbotschafterin Bernadette Rosati die FIT-Schule in Wien und gestaltete einen Workshop zum Thema Wolken. Ziel war es, die Entstehung von Wolken sowie die Luftbewegungen in der Atmosphäre verständlich zu erklären. Zu Beginn zeigte sie mithilfe einer Präsentation, wie Wolken entstehen und welche physikalischen Prozesse dahinterstehen. Anschließend führten die Schüler:innen zwei Experimente durch: Mit heißem und kaltem Wasser sowie Lebensmittelfarbe wurden zuerst Luftbewegungen in der Atmosphäre sichtbar gemacht. Im zweiten Experiment wurde mit einer Plastikflasche, warmem Wasser und einem Streichholz gezeigt, welche Bedingungen für Wolkenbildung nötig sind – etwa Partikel sowie Unterschiede in Temperatur und Druck. Die Lehrperson resümierte: “Der interaktive Workshop bot spannende Einblicke in meteorologische Prozesse und stellte eine große Bereicherung für unser MINT-Programm dar!”.

Wissenschaftsbotschafterin zu Besuch in einer HAK (Oberstufe)
© Eva Trauner / HAK Perg
Unbias: Wie unser Denken gelenkt wird

Die Wissenschaftsbotschafterin Brigitte Naderer besuchte Klassen der HAK Perg und führte dort einen Workshop zum Thema „Unbias“ durch. Die Schüler:innen erfuhren dabei, wie kognitive Dissonanz und verschiedene Biases gezielt eingesetzt werden, um unser Denken zu beeinflussen und weshalb Bilder auf uns eine stärkere Wirkung als Worte haben. Darüber hinaus stieß das Thema KI auf großes Interesse: die Schüler:innen brachten dabei ihre eigenen Erfahrungen ein und diskutierten lebhaft. “Zum Abschluss erstellten die Schüler:innen eigene kurze Videos oder Bilder, in denen sie einen ausgewählten Bias, z.B. Confirmation Bias oder Bandwagon-Effekt, kreativ darstellten. Dabei entstanden lustige und lehrreiche Beiträge, die das neu erworbene Wissen eindrucksvoll veranschaulichten", berichtete die Klassenlehrerin. 

Der Alternativtext wird in Kürze eingefügt
© Mariella Freitag/ Modeschule Mödling
Workshop "Nylon und Färben mit Indigo" an der TU Wien

Die Wissenschaftsbotschafterin Brigitte Holzer ist Chemikerin, die zu den Wechselwirkungen an der Schnittstelle zwischen Nanomaterialien und biologischen Systemen forscht, und lud Schüler:innen der Modeschule Mödling an ihre Forschungseinrichtung ein. Im Textiltechnologie-Unterricht beschäftigten sich die Schüler:innen bereits mit Chemiefasern und Textilfärbungen. Durch den Besuch an der TU Wien konnten sie diese Inhalte nun auch praxisnah erleben. Die Klassenlehrerin zeigte sich beeindruckt vom Workshop: “Nach einer kurzen Einführung und etlichen Selfies in der neuen Arbeitskleidung fand die praktische Umsetzung in kleinen Gruppen statt. Zunächst ging es an die Herstellung von Nylon: Die Zutaten wurden akribisch abgewogen, und aus der fertigen Lösung wurde ein Filament gezogen – die Bedeutung des Begriffs ‘Endlosfaden’ wurde greifbar. Im zweiten Teil wurden verschiedene Rohstoffe mit dem Farbstoff Indigo gefärbt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und hinterließen bei den Schüler:innen einen bleibenden Eindruck.”

Wissenschaftsbotschafter Florian Bieber vor Europakarte
© Evelin Brunner/ BORG Dreierschützengasse Graz
Welche Faktoren beeinflussen die EU-Erweiterung?

Wissenschaftsbotschafter Florian Bieber von der Universität Graz forscht zur europäischen Integration, zu Demokratisierung, Nationalismus und ethnischen Konflikten sowie der Politik und Zeitgeschichte Südosteuropas. Bei seinem Besuch am BORG Dreierschützengasse in Graz diskutierte er mit den Schüler:innen über aktuelle Herausforderungen der EU – insbesondere im Hinblick auf die mögliche Erweiterung am Westbalkan. Die Klassenlehrerin berichtete dazu: “In einem offenen Gespräche setzte sich Prof. Bieber mit den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen auseinander, die die EU-Erweiterung prägen. Die Schüler:innen stellten zahlreiche fundierte und kritische Fragen, die alle umfassend und verständlich beantwortet wurden. Der Austausch bot wertvolle Einblicke in hochaktuelle europapolitische Themen und förderte das Verständnis für komplexe Entscheidungsprozesse innerhalb der EU."

Wissenschaftsbotschafter zu Besuch am Akademischen Gymnasium Wien
© Katrin Graf/ Akademisches Gymnasium Wien
100 Jahre Quantenphysik

Der Experimentalphysiker Markus Arndt besuchte das Akademische Gymnasium Wien und begeisterte dort Schüler:innen der 7. Klasse mit Quantenphysik. Obwohl nur eine Schulstunde zur Verfügung stand, gelang es dem Forscher, die Grundideen der Quantenphysik verständlich und spannend zu erklären. Themen wie Quanten, der Quantensprung, Superposition, Interferenz und die Heisenbergsche Unschärferelation wurden anhand bekannter Experimente wie dem Doppelspaltversuch oder dem Mach-Zehnder-Interferometer erläutert. “Faszinierend war auch die Information, dass bereits etwa zehn Photonen ausreichen, um einen Lichtreiz im menschlichen Auge auszulösen – ein eindrucksvolles Beispiel für die Sensibilität unserer optischen Wahrnehmung und die Welt des Quantums”, hielt die Lehrperson abschließend fest. 

Klassenfoto mit Wissenschaftsbotschafterin
© Elisabeth Sterkl/ BHAK St. Pölten
Tatjana Aubram über wissenschaftliches Arbeiten

Tatjana Aubram besuchte als Wissenschaftsbotschafterin die HAK St. Pölten und sprach dort mit Schüler:innen einer 3. JusHAK über wissenschaftliches Arbeiten. Im Vorfeld wurden dazu Fragen von den Jugendlichen vorbereitet, die beim Besuch mit der Wissenschaftsbotschafterin diskutiert wurden. “Es waren zwei sehr gelungene Unterrichtsstunden, bei der sämtliche Fragen interessant und schülerfreundlich beantwortet wurden. Wir werden sehr gerne wieder auf Frau Dr. Aubram zurückkommen”, bekräftigt die Lehrerin.

Vortrag im Klassenzimmer
© Bernadette Auberger/ Adalbert Sifter Gymnasium
Die wunderbare Welt der Pilze

In die farbenfrohe und abwechslungsreiche Welt der Pilze nahm Christian Zimmermann die Schüler:innen des Adalbert Stifter Gymnasiums in Linz mit. Pilze werden oft als die heimlichen Herrscher der Welt bezeichnet, da wir strenggenommen in ihrem Verdauungstrakt leben. Pilze sind für die Ökosysteme unabkömmlich, weil sie abgestorbene Pflanzen und Tiere zersetzen und so die Kreisläufe der Natur schließen. Es gibt aber auch krankheitserregende Pilze, die Pflanzen und Tiere befallen können, und außergewöhnliche Pilze, die Würmer mit mikroskopischen Lassos fangen, im Dunklen leuchten, oder Ameisen zu Zombies werden lassen. Mithilfe anschaulicher Beispiele stellte der Wissenschaftsbotschafter diese eindrucksvolle Organismenklasse und ihre Wichtigkeit in der Natur und damit auch für uns Menschen vor. "Herr Zimmermann war perfekt vorbereitet, baute seine Präsentation sehr schülergerecht auf mit vielen Fragen, Interaktionsmöglichkeiten und einem Versuch. Kurzum, er kam richtig gut an bei den Schüler"/innen!" schwärmte die Lehrerin.

Der Alternativtext wird in Kürze eingefügt
© OeAD
Mit Holz die Klimakrise lösen

Wie Holz zur Reduktion von CO₂-Emissionen beitragen kann und welche positiven Effekte die Nutzung von Holz auf die Umwelt hat, lernten die Schüler:innen des BORG Götzis im Workshop von Tobias Nenning (im Team von Johannes Konnerth an der BOKU Wien). “Der Wissenschaftsbotschafter begann seinen Vortrag mit einer informativen Einführung in die Grundlagen des Klimawandels und erläuterte im Anschluss den chemischen Aufbau von Holz sowie dessen Rolle als nachhaltiger Rohstoff. Im praktischen Teil führten die Jugendlichen dann verschiedene Experimente durch: Sie lernten die kreative Verwendung eines Stücks Holz zum Seifenblasen machen kennen und entwickelten eigene Spanplatten-Rezepte. Diese Aufgabe förderte nicht nur das Verständnis für die Materialeigenschaften von Holz, sondern auch die Kreativität und das handwerkliche Geschick der Teilnehmenden. Der Workshop hat auf spannende, kurzweilige und informative Weise gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Holz und Klimakrise auseinanderzusetzen und aktiv zur Umweltbildung beizutragen."

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© OeAD
Jugend in urbanen Mobilitätsprozessen

Eine Oberstufenklasse des Wiener Mediengymnasiums Haizingergasse konnte bei einer Exkursion an die Universität Wien spannende Einblicke in die Vielfalt der Kommunikationswissenschaft gewinnen, wie die Klassenlehrerin berichtet: “Das Team rund um Wissenschaftsbotschafter Gerit Götzenbrucker ließ die Schüler:innen gleich an einem aktuellen Forschungsprojekt zum Thema ‘Jugend in urbanen Mobilitätsprozessen’ mitarbeiten. Mit praktischen Aufgaben und Diskussionsbeiträgen nahmen sie aktiv daran teil. Eine tolle Erfahrung mit Science-Faktor.”

© OeAD
Aerosole - unsichtbar und allgegenwärtig

Aerosole standen im Mittelpunkt des Besuchs von Dominik Stolzenburg am GRG 19 Billrothstraße in Wien. Diese erklärte der Wissenschaftsbotschafter auf anschauliche und unterhaltsame Weise, wie Schüler:innen der 6. Klasse berichteten: “Herr Stolzenburg erläuterte die Definition von Aerosolen und machte mit uns ein Experiment über die Bildung von Wolken. Auch über die Entstehung von Aerosolen erfuhren wir sehr viel. Wir durften zahlreiche witzige Mentimeter zu seinen Fragen beantworten. Sehr lustig war auch das Riech-Experiment: Wir hatten vier unterschiedliche Auslöser von Aerosolen zur Auswahl und mussten sie an ihrem Geruch erkennen. Die Gerüche erinnerten an Waldgeruch, Zitrone, Benzin und Nelken. Am Ende hat er uns noch gezeigt, was wir tun können, um unseren Aerosol-Ausstoß zu verringern. Alles in allem war das ein informativer und spannender Vortrag. Herr Stolzenburg war sehr sympathisch und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben."

Wissenschaftsbotschafterin Julia Hofmann mit Schüler/innen
© Kerstin Dobschak
Armut in Österreich

Im Zuge der internationalen Schüler:innenkonferenz GALESS, an der Schulen aus Brasilien, Österreich, Singapore, Thailand, Uganda und den USA teilgenommen haben, hielt Wissenschaftsbotschafterin Julia Hofmann eine spannende Keynote am Wiedner Gymnasium/Sir Karl Popper Schule. Der Grundlagenvortrag zum Thema Armut, Armutsforschung und Armut in Österreich begeisterte die Schüler:innen sehr. Besonders die intensive Diskussion danach hat bleibenden Eindruck hinterlassen: “Wir bedanken und sehr bei Frau Hofmann für ihr Engagement und die Zeit, die sie mit uns verbracht hat.”

Der Alternativtext wird in Kürze eingefügt
© OeAD
Nachhaltiger Kunststoff

Martin Altvater von der BOKU Wien besuchte die HLW 23 in Wien. Er stellte Pilze und Algen vor, mit deren Hilfe Kunststoffe hergestellt werden können. Besonders beeindruckend war ein virtueller Rundgang durch das Labor und ein Live-Experiment mit den Stars des Tages, den Hefepilzen. Die Schülerinnen und Schüler lernten, welche Alternativen es zur herkömmlichen und umweltschädlichen Herstellung von Plastik gibt. Der Wissenschaftsbotschafter gab ihnen Einblicke in verschiedene Wege zur Produktion und Nutzung von Milchsäure-Kunststoff, um auch auf diese Weise zur Bekämpfung der Klimakrise beizutragen.

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© OeAD
Wissen vs. Meinung. Wahrheit vs. Fake

René Werner forscht an der Johannes Kepler Universität Linz zu den Schwerpunkten Innovation und Digitalisierung. Er besuchte die Private HLW Amstetten mit dem Workshop „Wissen vs. Meinung. Wahrheit vs. Fake“. Bei diesem setzten sich die Schüler:innen damit auseinander, wie aktuelle Technologien wie Soziale Medien, Künstliche Intelligenz und andere mit Fake News verbunden sind. Der Workshop wurde im Rahmen des Psychologie- und Philosophieunterrichts organisiert und knüpfte an die Themenbereiche Wissenschaftlichkeit und Erkenntnistheorie an. Die Schüler:innen waren besonders an den Tätigkeiten des Wissenschaftlers interessiert und freuten sich sehr darüber, dass Herr Werner die Themen mit einem Einblick in den Arbeitsalltag verband.

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© OeAD
Diskriminierung durch Künstliche Intelligenz

Im Online-Workshop „Coded Bias“ machte Magdalena Posch vom MCI Management Center Innsbruck Schüler:innen des BG/BRG Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich mit Risiken bei der Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) vertraut. Denn maschinelles Lernen und algorithmische Entscheidungssysteme können bestehende Vorurteile nicht nur reproduzieren, sondern sogar noch verstärken. Die Wissenschaftsbotschafterin zeigte den Jugendlichen auch, wie sie unterschiedliche Formen von Diskriminierung in KI-Anwendungen erkennen können. „In einem kurzweiligen und interessanten Vortrag wurden die Schüler:innen  über verschiedene Aspekte des Themas ‘KI’ informiert. Zwischendurch gab es interaktive Übungen und am Schluss noch eine Fragerunde zum Thema“, berichtet die Lehrerin.

Schüler/innen mit Wissenschaftsbotschafter Marlon Possard
© Andreas Schneidergruber/HAK Amstetten
Fake News, Verschwörungstheorien und Staatsverweigerer/innen

Die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen wie „Fake News“, Verschwörungstheorien und die Rolle der Staatsverweigerer:innen (sog. „Reichsbürger:innen“) stand im Mittelpunkt des Besuchs von Marlon Possard an der HAK Amstetten. Durch anschauliche Beispiele und eine lebendige Diskussion wurde Wissenschaft greifbar gemacht. Die Schüler:innen zeigten sich äußerst interessiert, was sich insbesondere in einer überdurchschnittlich langen Fragerunde widerspiegelte. Der direkte Dialog mit einem Wissenschaftler bot den Jugendlichen eine wertvolle Gelegenheit, sowohl ihre Medienkompetenz zu stärken als auch ihr politisches und kritisches Denken zu fördern. Einige Schüler:innen werden außerdem über den Besuch hinaus von Marlon Possard und seiner Forschung profitieren: Im Rahmen ihrer schulischen Diplomarbeit wird er sie als wissenschaftlicher Betreuer begleiten.  

Der Alternativtext wird in Kürze eingefügt
© OeAD
Peter Klimek brachte Komplexitätsforschung ans TGM

Peter Klimek, renommierter Komplexitätsforscher der MedUni Wien, besuchte das TGM Wien. Im Rahmen des Unterrichtsfachs “biomedizinische Signalverarbeitung” brachte der Wissenschaftsbotschafter den Schüler:innen die faszinierende Welt der Komplexitätsforschung näher – von der Analyse medizinischer Daten bis hin zu Vorhersagemodellen für Krankheitsverläufe. Der Besuch gefiel sowohl den Jugendlichen als auch ihrem Lehrer: “Besonders beeindruckend war, wie verständlich und anschaulich Prof. Klimek komplexe Zusammenhänge erklärte. Doch damit nicht genug: Im Anschluss nahm er sich viel Zeit für Fragen der Schüler:innen. Und die Neugier war groß! Es ging nicht nur um wissenschaftliche Themen, sondern auch um den Werdegang eines Forschers, die Herausforderungen im akademischen Umfeld und natürlich um die Lehren aus der Corona-Pandemie.”

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© OeAD
Dialekt und Standardsprache erkunden

“Als ich noch ein kleines Mädchen war, hatte ich öfter Schluckauf.” Was dieser Satz mit den verschiedenen Dialekten, die im deutschen Sprachraum gesprochen werden, zu tun hat, durfte eine 8. Klasse des BG & BRG Waidhofen/Thaya gemeinsam mit Wissenschaftsbotschafterin Irmtraud Kaiser von der Paris Lodron Universität Salzburg in einem Online-Workshop herausfinden. Mit praktischen Übungen und Hörbeispielen konnte die Klasse in die Sprachwissenschaft hineinschnuppern und das Thema des Workshops „Innere Mehrsprachigkeit“ tiefergehend erforschen. Die Schüler/innen dachten dabei über ihr eigenes Sprachrepertoire nach, erforschten den Umgebungsdialekt, erfuhren einiges über die Geschichte der deutschen Sprache und setzten sich mit den Unterschieden zwischen Dialekt und Standardsprache, gesprochener und geschriebener Sprache und anderen "Feinheiten" innerhalb des Deutschen auseinander.

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