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Besuche in der Sekundarstufe 1

Wie können die Besuche der Wissenschaftsbotschafter:innen in Schulen der Sekundarstufe 1 aussehen? Welche Erfahrungen haben Forschende und Lehrpersonen dabei gemacht? Auf dieser Seite finden Sie Erfahrungsberichte, die spannende Einblicke in bereits stattgefundene Schulbesuche geben.

2026

Profilbild Wissenschaftsbotschafter/in
© Susanna Gartler
Leben in der Arktis

Beim Besuch der Wissenschaftsbotschafterin Susanne Gartler erhielten Schüler:innen der 3. Klassen an der MS Straßburg (Kärnten) Einblicke in das Leben in der Arktis. Da die Forscherin selbst viele Jahre in der kanadischen Arktis lebte, konnte sie die Jugendlichen mit ihrem Vortrag fesseln, in dem sie Fotos und Erlebnisse präsentierte und neben ihrem persönlichen Zugang geschickt Informationen und Fakten einfließen ließ. Zusätzlich gab es anschauliche Materialien, die die Themen noch greifbarer machte. Im Zentrum des Workshops standen das Leben indigener Gemeinschaften und die Herausforderungen, die der moderne Wandel – von Klimawandel über den Ressourcenabbau – mit sich bringt. Die Schule bedankt sich vielmals für diese Möglichkeit der Wissensvermittlung!

Schüler beim Experimentieren mit Seifenblasen
© AgnesBauer/ MS Mariapfarr
Seifenblasen und ihre Physik

Die MS Mariapfarr in Salzburg durfte die Wissenschaftsbotschafterin Ingrid Graz virtuell im Rahmen des Natur- und Technik-Unterrichts begrüßen. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des Wahlpflichtfachs wurde im thematischen Workshop die Physik der Seifenblasen untersucht. Nach einer sehr anschaulichen und praxisnahen Einführung in die Theorie durch die Wissenschaftlerin hatten die Kinder auch ausreichend Gelegenheit, selbst zu experimentieren, zu beobachten und zu forschen. Dadurch konnten die Inhalte unmittelbar erlebbar gemacht werden. Zusammenfassend hielt die Lehrerin fest: „Die zwei Unterrichtseinheiten waren sehr kurzweilig und lehrreich - ein großer Dank an Ingrid Graz für die spannende Durchführung und die unkomplizierte Organisation!“.

Vortrag des Wissenschaftsbotschafters Ivo Ponocny
© Anna-MariaSteiner/ BRG/BORG StPoelten
Klimawandel im Fokus

Im Rahmen eines Workshops mit dem Wissenschaftsbotschafter Ivo Ponocny setzten sich  Schüler:innen der Unterstufe am BRG/BORG St. Pölten mit typischen Aussagen wie „Heiße Sommer gab es doch schon immer“ auseinander. Gemeinsam erarbeiteten sie, warum der menschengemachte Klimawandel von manchen Menschen angezweifelt wird, wie Forschung funktioniert und wie daraus wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen. Der Workshop bot Einblicke in die Arbeitsweise der Wissenschaft und zeigte auch, wie sich Fakten von Halbwahrheiten unterscheiden lassen. Die Schülerinnen und Schüler konnten dadurch ein besseres Verständnis für Klimawandel, Forschung und kritisches Denken entwickeln. „Besonders für die Unterstufe ist der Workshop verständlich aufbereitet und empfehlenswert“, berichtete die Klassenlehrerin.

Klassenfoto an der NMS Grafenegg
© BarbaraDecker/ MSGrafenegg
Was ist eigentlich Migration?

Im Rahmen des Schwerpunktfachs Sozialkunde erarbeiteten die Schüler:innen einer vierten Klasse an der MS Grafenegg in Niederösterreich den Begriff „Migration“ und setzten sich intensiv mit den Gründen sowie den Folgen migrationsbedingter Bewegungen auseinander. Im Rahmen eines thematischen Workshops unter der Leitung von Wissenschaftsbotschafterin Susanne Binder erhielten sie dazu ergänzend vielfältige und multiperspektivische Einblicke in das Thema. Dabei wurden zentrale Begriffe gemeinsam geklärt und diskutiert, wobei besonderer Wert auf eine bewusste und sprachsensible Ausdrucksweise gelegt wurde. Die Klassenlehrerin berichtete, dass alle Lernenden die Arbeitsaufträge engagiert und interessiert erledigten. 

Virtueller Besuch eines Wissenschaftsbotschafters
© Eva Liebhart/ BG/BRG Waidhofen/Thaya
Was darf ich im Internet tun?

Im Rahmen eines virtuellen Workshops mit Wissenschaftsbotschafter Matthias Kettermann erhielten Schüler:innen der Unterstufe am BG/BRG Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich einen praxisnahen Einblick in rechtliche und gesellschaftliche Fragestellungen rund um die Internetnutzung. Dabei wurde gemeinsam erarbeitet, welche Handlungen im digitalen Raum erlaubt sind und wo klare rechtliche Grenzen bestehen. Anhand konkreter Beispiele wurden anschließend Themen wie Cybermobbing, Urheberrecht, das Recht am eigenen Bild sowie Beleidigung und Verleumdung behandelt. Der Workshop trug dazu bei, das Bewusstsein der Jugendlichen für einen verantwortungsvollen und respektvollen Umgang im Internet zu stärken.

2025

2 Schüler bei einer Gruppenarbeit
© Helmut Ortner / Herta Reich Gymnasium und Realgymnasium
Wir sind alle mehrsprachig!

Diese Botschaft stand im Zentrum eines Workshops zur Mehrsprachigkeit am Herta-Reich-Gymnasium in Mürzzuschlag, geleitet von der Wissenschaftsbotschafterin Anouschka Foltz. Die Sprachwissenschaftlerin der Universität Graz setzte sich dabei gemeinsam mit den Jugendlichen auf interaktive und abwechslungsreiche Weise mit der Vielfalt von Sprachen auseinander. Der Klassenlehrer berichtete: „Zu Beginn wurde die Vielfalt der Sprachen auf der Welt den Schülerinnen und Schülern nähergebracht. Dabei wurden viele interessante Fakten präsentiert, z.B. werden allein auf der Insel Papua-Neuguinea 800 verschiedene Sprachen gesprochen. Auch die Rolle der Mehrsprachigkeit in der Gesellschaft wurde mit den beiden 4. Klassen behandelt und dabei der Frage nachgegangen, wie Mehrsprachigkeit Integration fördern und das Gemeinschaftsgefühl stärken kann.”

Schüler bei der Arbeit mit dem Wissenschaftsbotschafter
© Michael Schwarzer/BG & BRG Reutte
Quantencomputer - Zukunftstechnologie und ihre Erforschung

Um den Quantencomputer drehte sich alles beim Besuch von Martin Ringbauer am BG/BRG Reutte. Quantencomputer rechnen nach den Regeln der Quantenphysik und stellen damit die Informatik grundlegend auf den Kopf. Für bestimmte Anwendungen ermöglichen diese neuen Rechenregeln Probleme zu lösen, bei denen jeder Supercomputer an seine Grenzen stößt. “Martin Ringbauer hat einen sehr spannenden Vortrag über Quantencomputer gehalten. Die Schüler/innen waren begeistert und konnten grundlegendes Wissen über diese Zukunftstechnologie mitnehmen. Am Ende verschenkte Herr Ringbauer noch alte Ionenquellen, von denen alle eine haben wollten. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die man gerne wiederholen wird”, berichtete der Klassenlehrer.

Klassenfoto mit Wissenschaftsbotschafterin
© Katharina Wachter/ MS Purkersdorf
Nie schön genug?

"Nie schön genug? Gemeinsam gegen Lookismus und Bodyshaming" lautet der Titel eines Workshops von Elisabeth Lechner, den sie an der MS Purkersdorf hielt. Die Klassenlehrerin berichtet: “Der Workshop unter aktiver Beteiligung der Jugendlichen wurde zu einem lebendigen Austausch untereinander und miteinander. Es gab eine kritische Auseinandersetzung mit der Repräsentation von Körperbildern in sozialen Medien. Eigene Erfahrungen zu teilen, die Möglichkeit offen zu kommunizieren und über ein Thema zu diskutieren, das jede und jeden betrifft, gab den Schüler:innen ein Gefühl des Miteinanders und Verständnisses füreinander. Der nähere Blick hinter die Kulissen des perfekten Körpers, des ‘Perfekt sein zu müssen’, zeigte den Kindern, dass es so etwas wie perfekt nicht gibt und auch nicht braucht. Abschließend erarbeiteten die Klassen Strategien, wie man mit negativen Emotionen umgeht und ein positives Körperbewusstsein stärkt. Insgesamt war der Workshop für die Schüler:innen sehr hilfreich und gab ihnen die Möglichkeit, über sich selbst und den Umgang mit Mitmenschen zu reflektieren.”

Die Forscherin bei ihrem Vortrag
© Lilly Hagenauer
Lena Nohava über MRT-Forschung im BG Berndorf

Wie können wir in den menschlichen Körper blicken, ohne zum Skalpell zu greifen? Eine Möglichkeit dafür ist die Magnetresonanztomografie (MRT). Mit ihr kann man Anatomie, Stoffwechsel, Verletzungen und Erkrankungen ohne Strahlenbelastung effizient untersuchen. Genau damit beschäftigt sich Lena Nohava, postdoktorale Forscherin an der MedUni Wien. Beim Besuch am BG Berndorf brachte sie ihr Wissen den Schüler:innen näher.  

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