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Dr. Sonja Gabriel

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© Sonja Gabriel
  • 2 Besuche pro Jahr
  • Bevorzugte Regionen: Niederösterreich, Wien (in NÖ nur Schulen, die gut mit der Bahn von Wien aus zu erreichen sind.)
  • Bietet individuelle Besuche an.
  • Besucht gerne: Volksschulen, SEK I und SEK II
  • Keine anfallenden Kosten für die Schule.


Forschungsschwerpunkte

  • KI Kompetenz in Bildungskontexten
  • Generative KI in Lehre und Schule. Chancen, Risiken, Grenzen
  • Ethik: Bias, Fairness, Transparenz, Verantwortung in Bezug auf generative KI
  • Digitale Bildung und Kompetenzmodelle
  • Digitale Spiele und Game Based Learning
  • Informationskompetenz, Desinformation, Plattformlogiken

Mögliche Themen für den Unterricht:

  • Woran erkennt man, dass ein Sprachmodell nicht versteht, was es sagt?
  • Wie entstehen Halluzinationen, und wie geht man im Unterricht damit um?
  • Welche Verzerrungen können in KI Antworten stecken, und wie prüft man das?
  • Was ist bei Datenschutz und Urheberrecht im Schulalltag realistisch machbar?
  • Wie verändert KI, wie wir lernen, schreiben und prüfen?
  • Wie beeinflussen Plattformen und Algorithmen, was wir für wahr halten?
  • Was können digitale Spiele zu Demokratiebildung und Wertebildung beitragen?
  • Was können wir mit und aus digitalen Spielen lernen?


Aktuelle Projekte

Wahrnehmung Jugendlicher zu Hate Speech im Internet: Die Studie trägt dazu bei, Hate Speech im Internet besser zu verstehen und für Schule und Bildung einzuordnen. Im Zentrum steht die Frage, wie Jugendliche Hate Speech wahrnehmen, erkennen und bewerten.

Dazu werden kurze Fallbeispiele aus dem Alltag im Netz eingesetzt (Vignetten). Ergänzend finden Gruppeninterviews mit Jugendlichen sowie schriftliche Befragungen statt. So wird sichtbar, welche Formen von Hate Speech als problematisch erlebt werden, wo Unsicherheiten liegen und wie sich Einschätzungen in Diskussionen entwickeln.

Mit Hate Speech sind öffentliche Aussagen gemeint, die Menschen oder Gruppen absichtlich herabsetzen, ausgrenzen oder verachten, oft mit Bezug auf Merkmale wie Herkunft, Geschlecht oder Religion. Das Phänomen ist vielfältig. Es reicht von offenen Gewaltaufrufen bis zu subtilen Abwertungen, etwa durch Verallgemeinerungen, Gleichsetzungen oder abwertende Andeutungen. Weil Hate Speech Diskriminierung verstärken kann und den gesellschaftlichen Zusammenhalt belastet, ist das Thema für pädagogische Arbeit und Bildungspolitik besonders relevant.

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Zukunft des Lehrens: Potenziale und Herausforderungen generativer KI in der Lehrmaterialentwicklung: In diesem Forschungsprojekt wird im Rahmen von Lehrveranstaltungen an der KPH Wien/Niederösterreich untersucht, wie generative KI die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien durch Lehramtsstudierende verändert.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Unterschiede, Chancen und Schwierigkeiten entstehen, wenn Unterrichtsmaterialien mit generativer KI erstellt und bewertet werden oder ohne KI. Verglichen werden unter anderem Qualität, Kreativität und der Zeitaufwand. Außerdem werden die Sichtweisen der Studierenden einbezogen.

Das Projekt liefert Einblicke, wie KI Werkzeuge in didaktische Prozesse eingebunden werden können und welche Folgen das für die Materialentwicklung hat. Ziel ist es, Lehramtsstudierende auf einen verantwortungsvollen Einsatz generativer KI in Bildungskontexten vorzubereiten und die Diskussion über die Rolle von KI in der Bildung zu unterstützen.

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Strategien der Informationskompetenz Studierender: Informationskompetenz, also relevante Informationen erkennen und Falschinformationen einordnen, wird immer wichtiger, in Studium, Beruf und Alltag. Dazu gehört heute auch der Umgang mit generativer KI, weil KI Inhalte überzeugend formulieren kann, aber nicht automatisch verlässlich ist.

Das Projekt untersucht, welche Faktoren die Informationskompetenz beeinflussen können. Studierende der KPH Wien/Niederösterreich im 1. und im 8. Semester bearbeiten einen Online Test. Dabei werden kurze Situationen vorgelegt. In diesen Situationen beurteilen sie die Glaubwürdigkeit und Relevanz von Suchergebnissen und von KI generierten Antworten, jeweils aus Sicht fiktiver Studierender. Danach wählen sie die beste und die schlechteste Antwort aus und begründen ihre Entscheidung.

Die Ergebnisse zeigen, welche Strategien Studierende erkennen und wie sie Begründungen bewerten. Der Vergleich zwischen 1. und 8. Semester macht sichtbar, ob sich Einschätzungen und Prüfroutinen im Studium verändern.

Projektlink


Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Derzeit Hochschulprofessorin für Medienpädagogik und Mediendidaktik an der KPH Wien/Niederösterreich seit 10/2017. Lehre und Forschung zu digitaler Bildung, generativer KI, Ethik und mediendidaktischen Designs.
  • Studium Germanistik und Anglistik auf Lehramt an der Universität Wien, danach 10 Jahre Tätigkeit als Lehrerin (Deutsch und Englisch) an einer BMHS.
  • Masterstudien Educational Media (Universität Duisburg/Essen) und Applied Game Science (Universität für Weiterbildung Krems)
  • Dissertation in Erziehungswissenschaften an der PH Weingarten (Deutschland)
  • Leitungserfahrung in Forschung und Entwicklung 2015 bis 2017 (Institutsleitung). Aufbau und Koordination von Projekten, Transfer und Kooperationen
  • Schulpraxis in BMHS und Erwachsenenbildung. Unterricht in Deutsch, Englisch und Multimedia. Praxisperspektive auf Lernen mit digitalen Medien
  • Auszeichnungen für Lehre und Transfer: Anerkennung für digi.case 2024. Atlas Gute Lehre 2021
  • Mitglied verschiedener Expert:innenkommissionen und Advisory Boards (beispielsweise Gütesiegel Lernapps, Digitale Kompetenzoffensive für Österreich)
  • Mitglied verschiedener internationaler Netzwerke (beispielsweise Ethische Nutzung von KI, ECREA, GMK, ÖFEB)
  • Gutachterin für Schulbücher im Bereich Medien und Informatik, Reviewer für nationale und internationale Zeitschriften.
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Organisation
KPH Wien/Niederösterreich
Institut/Abteilung
eBesuche für alle Schulen, realer Besuch in
Niederösterreich, Wien
Wissenschaftsbereiche
GEISTESWISSENSCHAFTEN
TECHNIK UND TECHNOLOGIE
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