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Gruppenarbeit
© Melanie Dietrich

Wenn Forschung in die Schule kommt: Erfahrungsberichte von Lehrpersonen

Durch die Initiative "Wissenschaftsbotschafter:innen" werden persönliche Begegnungen zwischen Forschenden, Kindern und Jugendlichen an Bildungseinrichtungen in ganz Österreich ermöglicht. Erfahrungsberichte von beteiligten Lehrpersonen zeigen, wie vielfältig und spannend diese Besuche sein können!
2 min lesen · 14. April 2026

Bei ihren Besuchen geben die Wissenschaftsbotschafter:innen Einblicke in ihren Arbeitsalltag, erzählen von ihrem beruflichen Werdegang und beantworten Fragen rund um Wissenschaft und Forschung. Dadurch entstanden bereits zahlreiche Begegnungen zwischen Forschenden, Kindern und Jugendlichen. Wie vielfältig und spannend dieser persönliche Austausch sein kann, wird in aktuellen Erfahrungsberichten von Lehrpersonen deutlich: 

„Der Workshop war für die Schüler:innen sehr interessant. Toll war vor allem die Abwechslung in der Methodik und dass die Kinder mit vielen Sinnen arbeiten konnten“, berichtet Klassenlehrerin Vanessa Hobersdorfer über den Besuch der Wissenschaftsbotschafterin Julia Fohrafellner an der Volksschule Großmugl in Niederösterreich. Besonders die praktische Arbeit mit den Mikroskopen habe den Unterricht bereichert und für große Begeisterung gesorgt.

Auch Vorträge aus der Spitzenforschung hinterlassen einen bleibenden Eindruck: Zellbiologe und Krebsspezialist Lukas A. Huber spannte bei seinem Besuch am RG Schwazin Tirol einen Bogen von der Zellteilung über die Krebsentstehung bis hin zu neuesten Forschungsmethoden der Krebsforschung. Eine Lehrperson betonte: „Der Nachmittag war wirklich aufschlussreich. Besonders die Einblicke in aktuelle Entwicklungen wie Immuntherapien oder personalisierte Medizin haben die Schüler:innen fasziniert.“

Neben der fachlichen Expertise spielt aber auch der persönliche Blick auf Bildungs- und Karrierewege eine wichtige Rolle, wie die folgenden zwei Erfahrungsberichte zeigen: „Stephan Keiler war als Wissenschaftsbotschafter sehr offen und aufgeschlossen der Klasse gegenüber und hat sie auch durch das Stellen von Fragen in den Vortrag eingebunden. Interessant war auch, dass er uns einen Einblick in seine Berufslaufbahn und seine derzeitige Tätigkeit gegeben hat“, berichtet Sabine Krammer, Lehrerin am Gymnasium der Diözese Eisenstadt. Klassenlehrerin Melanie Dietrich (AHS Kenyongasse) unterstrich „Anfangs gab es ein Kennenlernen der Wissenschaftsbotschafterin Denise Hofer und ihrer schulischen und beruflichen Laufbahn, welcher geprägt war von Hürden! Die Kinder haben dann ihre eigenen Stärken und Potenziale reflektiert, in Kleingruppen auf Postern verschriftlicht und gemeinsam im Plenum besprochen. Das Feedback der Kinder war durchwegs positiv!“ 

Diese Erfahrungsberichte zeigen, wie bereichernd der Austausch zwischen Wissenschaft und Schule sein kann. 

Weitere Informationen zur Initiative und den Profilen aller Wissenschaftsbotschafter:innen

Julia FohrafellnerLukas A. Huber, Stephan Keiler und Denise Hofer gehören zu insgesamt über 600 Personen, die als Wissenschaftsbotschafter:innen ehrenamtlich Schulen besuchen und zusätzlich über 200 verschiedene Workshops anbieten.

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