Univ.-Prof. Lukas A. Huber
- Besuche pro Jahr: flexibel.
- Bevorzugte Regionen: Tirol (Innsbruck).
- Bietet individuelle Besuche und thematische Workshops an.
- Besucht gerne: SEK II.
- Keine anfallenden Kosten für die Schule.
Forschungsschwerpunkte
- Zellbiologie von Erkrankungen wie Krebs
- Entzündung
- Seltene genetische Erkrankungen
- Entwicklung von Medikamenten
Aktuelle Projekte
Institute of Cell Biology der Medizinischen Universität Innsbruck: Wir erforschen die molekularen Mechanismen, die die Zellfunktion steuern – von der Proteinstruktur bis hin zu den Dysregulationen, die seltenen Erkrankungen zugrunde liegen. Unsere unabhängigen Forschungsgruppen befassen sich mit grundlegenden Fragen der Zellbiologie, Strukturbiologie und Biochemie und nutzen dabei modernste Methoden wie hochauflösende Bildgebung, Kryo-Elektronenmikroskopie, Genom-Editierung und quantitative Proteomik. Wir nutzen genetische Modelle (Hefe, Maus und menschliche Zellen), um die Lücke zwischen molekularen Erkenntnissen und Krankheitsmechanismen zu schließen, und fördern translationale Kooperationen mit Partnern aus Klinik und Biotechnologie. Als Innovationszentrum bieten wir Masterstudierenden, Doktoranden und Postdoktoranden ein dynamisches, internationales Forschungsumfeld. Durch die Verbindung von Grundlagenforschung und klinischen Anwendungen treiben wir Entdeckungen voran, die Aufschluss über zelluläre Gesundheit und Krankheit geben.
ADSI, Austrian Drug Screening Institut: Das ADSI untersucht Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen und andere Erkrankungen mit dem Ziel Naturstoffe zu Medikamenten werden zu lassen. Die Forscher/innen züchten aus Zellen Teile von Geweben nach, die sie dann mit Pflanzenextrakten behandeln, um Entzündungen oder Fettstoffwechselerkrankungen behandeln zu können.
Thematische Workshops
Faszination Zelle: Kleinste lebensfähige Einheit und Multitalent
Anhand von Videos und Bildern wird das Geheimnis des Lebens beschrieben. Wie funktionieren Zellen? Was können sie? Wie bauen sie einen Menschen auf? Was passiert, wenn sie nicht mehr funktionieren? Wie entstehen dann z.B. Krebs oder andere Erkrankungen?
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Zielgruppe: AHS (SEK 2)
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Dauer: 2 UE
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Ort: In Präsenz in Tirol · Online in allen Bundesländern
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Es fallen keine Fahrtkosten an.
Personalisierte Krebsmedizin
In diesem Workshop werden die grundlegenden Prinzipien der personaliesrten Krebsmedizin besprochen, die auch Präzisionsonkologie genannt wird. Diese beruht auf dem genetsichen Fußabdruck der Patient/innen und wird individuell darauf abgestimmt. Auch wird die Entstehung von Krebs erklärt.
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Zielgruppe: AHS (SEK 1), AHS (SEK 2), BHS, BMS
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Dauer: 2 UE
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Ort: In Präsenz in Tirol · Online in allen Bundesländern
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Es fallen keine Fahrtkosten an.
Seltene Erkrankungen: Eine Herausforderung für die Forschung
Warum sind seltene Erkrankungen so schwer zu erforschen? Warum ist es so schwer diese zu behandeln? Warum sind seltene Erkrankungen gar nicht so selten? Was können neueste Methoden wie Stammzellen und Mini-Organe, die wir von Patientinnen und Patienten gewinnen, zum Verständnis dieser seltenen Erkrankungen beitragen? Was sind die ethischen Fragen, die damit verbunden sind? Diesen und weiteren Fragen geht Univ.-Prof. Dr.med.univ. Huber gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern auf den Grund und bietet Einblicke in die Stammzellenforschung.
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Zielgruppe: AHS (SEK 2)
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Dauer: 2 UE
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Ort: In Präsenz in Tirol · Online in allen Bundesländern
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Es fallen keine Fahrtkosten an.
Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang
Lukas A. Huber wurde 1961 in Wien geboren, studierte in Innsbruck Medizin und promovierte 1989 mit einer Dissertation über die Immunologie des Alterns. Nach kurzer Assistenzzeit bei Georg Wick zog es ihn zu Forschungsaufenthalten ans EMBL nach Heidelberg und an die Universität Genf. Von 1996 an leitete er eine Arbeitsgruppe am Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien. 2002 kehrte er, dem Ruf der Medizinischen Universität folgend, nach Innsbruck zurück. In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit konzentriert sich Huber auf die räumliche und zeitliche Koordination von Zellsignalen, die zur Krebsentstehung führen können und wendet dabei insbesondere die Methoden der Proteomik an, die die Gesamtheit aller an einem biologischen Vorgang oder innerhalb eines Zellabschnitts aktiven Proteine erfasst.