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Univ.-Prof. Isabel Kranz

Profilbild
© Mercan Falter
  • 1-2 Besuche pro Jahr
  • Bevorzugte Regionen: Wien.
  • Bietet individuelle Besuche und thematische Workshops an.
  • Besucht gerne: Kindergärten, Volksschulen, SEK I, SEK II, Sonderschulen und inklusiven Schulzentren.
  • Keine anfallenden Kosten für die Schule bzw. sonstige Einrichtungen.


Forschungsschwerpunkte

  • Kulturwissenschaftliche Pflanzenstudien
  • Zukunftsvorstellungen
  • Erzählen als Kulturtechnik


Aktuelle Projekte

  • Die Sprachen der Blumen: Blumen stellen unsere Ordnungssysteme infrage: Gehören sie in den Bereich der “reinen Natur”, oder sind sie dank der Eingriffe des Menschen geradezu der Inbegriff des Künstlichen? Sind sie etwas Unerlässliches (z.B. notwendig für die Fruchtbildung) oder nur schöner Schmuck (als Strauß, Ornament und Verzierung)? Und welches Verhältnis unterhalten sie zu Sexualität und Gender, wenn sie einerseits als ästhetisches Zeichen für idealisierte Weiblichkeit gelten und andererseits botanisch gesehen die Binarität der Geschlechter stets unterlaufen?
    In meiner Forschung untersuche ich unterschiedliche Sprachen der Blumen in Geschichte, Kunst und Literatur. Dabei zeigt sich immer wieder, dass Blumen durch ihren besonderen Zwischenstatus das klassische dualistische Denken verunsichern: Sie brechen allzu einfache Oppositionen auf und zeigen, welche Ordnungs- und Geschlechtersysteme die Kultur- und Wissenschaftsgeschichte, Kunst, Literatur und Botanik, prägen.
  • Pflanzen lesen, Kultur verstehen: Pflanzen werden gemeinhin zum Bereich der Natur gerechnet. Doch das, was wir unter Kultur verstehen, beginnt mit Pflanzen: mit dem Anbau von Gärten und Äckern, dem Kümmern um diese Lebewesen, dem Einlassen auf ihre Zeitlichkeit und Bedürfnisse.
    Wie verändern sich unsere Begriffe von Kultur und Kulturwissenschaften, wenn wir die Rolle der Pflanzen neu denken? Welche neuen Begriffe ergeben sich aus einer stärkeren Betrachtung der Pflanzen? Und wie werden alte Begriffe — wie Zeit oder Raum — neu perspektiviert, wenn wir eine pflanzliche Sichtweise einnehmen?

    Projektlink

Thematischer Workshop

Die Sprachen der Blumen

Im Frühling (vorzugsweise rund um den Valentinstag) beschäftigen wir uns mit der Vorstellung einer Geheimsprache der Blumen: der Idee, dass man durch das Überreichen von bestimmten Blumen (z.B. roten Rosen) Nachrichten übermitteln kann (z.B. Liebe). Woher kommt diese Idee? Warum steht welche Blume für welche Bedeutung ein? Und welche Rolle spielt dabei die Sprache, in der wir die Blumen bezeichnen?

  • Zielgruppe: Volksschule, Mittelschule, AHS (SEK 1)
  • Dauer: 2 UE
  • Ort: In Präsenz in Wien
  • Es fallen keine Fahrtkosten an.
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Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Isabel Kranz ist seit 2024 Professorin für Kulturwissenschaft an der Universität für angewandte Kunst Wien.
  • Davor war sie als Gastprofessorin am Institut für Germanistik der Universität Wien sowie der Kunstuniversität Linz tätig.
  • Sie hat an Universitäten im In- und Ausland geforscht, gelehrt und Drittmittelprojekte koordiniert (u.a. Ludwig-Maximilians-Universität München, Universität Erfurt und Freie Universität Berlin).
  • Ihre Publikationen reichen von einer Monographie über den Philosophen Walter Benjamin über ein kulturwissenschaftliches Handbuch zu Pflanzen bis zu einem bibliophilen "Ein ABC der Pflanzensprache" (2014).
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Organisation
Universität für angewandte Kunst
Institut/Abteilung
Kulturwissenschaften
eBesuche für alle Schulen, realer Besuch in
Wien
Wissenschaftsbereiche
GEISTESWISSENSCHAFTEN
KUNST UND KULTUR
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