Zum Hauptinhalt springen Zum Footer springen Zum Ende der Navigation springen Zum Beginn der Navigation springen

Dr. Julia Sprenger

Profilbild
© Diana Fritz
  • 2-4 Besuche pro Jahr
  • Bevorzugte Regionen: Wien.
  • Bietet individuelle Besuche an.
  • Besucht gerne: Kindergärten, Volksschulen, SEK I, SEK II, Sonderschulen und inklusiven Schulzentren sowie sonstige Einrichtungen (z.B. Bibliotheken).
  • Es fallen keine Fahrtkosten an.


Forschungsschwerpunkte

  • Performance Studies
  • Gender Studies
  • Körper, Kunst und Wissen


Aktuelle Projekte

  • Wie wird eine Universität gerechter?: Was bedeutet Diskriminierung im Alltag? Und wie wird eine Universität zu einem Ort, an dem sich alle willkommen fühlen? Mit diesen Fragen arbeite ich im Team Diversity, Equity, Inclusion an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ich bin dort zuständig für den Code of Conduct, für Outreach und für die soziale Dimension.

    Der Code of Conduct legt fest, wie wir respektvoll und diskriminierungskritisch miteinander umgehen. Damit diese Regeln nicht nur auf dem Papier stehen, entwickle ich Workshops, Kampagnen und Veranstaltungen. Bei der sozialen Dimension geht es um Fragen wie: Wer kann sich ein Studium leisten? Wer übernimmt Sorgearbeit? Werden alle fair bezahlt? Mit Outreach-Projekten öffne ich die Universität gemeinsam mit Partner:innen nach außen.

    Dabei geht es mir um den Transfer von Wissenschaft in die Praxis. Ich übersetze Erkenntnisse aus der Geschlechter- und Diversitätsforschung in konkrete Maßnahmen, zum Beispiel darüber, wie Vorurteile entstehen und wie Machtverhältnisse wirken. Mit Schüler:innen möchte ich erkunden, wie unbewusste Vorurteile unseren Blick prägen und was jeder zu einem fairen Miteinander beitragen kann.

    Projektlink

  • Queering the Beard: Bart, lange Haare, Kleid: Als Conchita Wurst 2014 den Eurovision Song Contest gewann, haben viele gestaunt, und manche waren irritiert. Doch warum eigentlich? Ich gehe der Frage nach, woher diese Irritation kommt und warum wir beim Anblick eines Bartes so schnell zu wissen glauben, wen wir vor uns haben.

    Dafür schaue ich auf die Kulturgeschichte des Bartes als Zeichen von Macht. Schon im alten Ägypten war er nicht einfach ein Körpermerkmal, sondern ein Amtszeichen: Die Pharaonin Hatschepsut ließ sich mit dem königlichen Zeremonialbart darstellen. Im 19. Jahrhundert waren bärtige Frauen in Zirkussen und sogenannten Freakshows ein Publikumsmagnet. Für manche bedeutete das ein eigenes Einkommen und Unabhängigkeit. Für andere bedeutete es Ausbeutung und Zurschaustellung, etwa für die Mexikanerin Julia Pastrana, deren Körper sogar nach ihrem Tod noch ausgestellt wurde.

    Und heute? Es gibt Drag Kings mit aufgemaltem Bart, Glitzerbärte und Frauen, die ihren Bart selbstbewusst tragen. Ich zeige, wie Haare zum Ausdruck von Identität werden. Und ich lade dazu ein, gemeinsam über Geschlechterrollen, Vielfalt und Respekt nachzudenken.

    Projektlink


Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Ich bin über den zweiten Bildungsweg an die Universität gekommen und habe mein Studium mit einem Selbsterhalter:innen-Stipendium finanziert. In meiner Familie war ich die Erste, die studiert hat. Eine klassische akademische Laufbahn habe ich nicht eingeschlagen, dafür hatte ich die Freiheit, meinen Interessen zu folgen.
  • Ich habe Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien studiert und dort 2024 mit einer Dissertation über Geschlechterinszenierungen in der Body Art promoviert.
  • Seit 2015 arbeite ich an der „Angewandten“ in Wien, viele Jahre davon am Gender Art Laboratory. Dort habe ich gelehrt und gemeinsam mit Studierenden Ausstellungen und Symposien kuratiert.
  • Heute bin ich im Team Diversity, Equity, Inclusion tätig.
  • Daneben habe ich eine Ausbildung zur systemischen Coachin abgeschlossen, studiere berufsbegleitend Gender Studies und forsche zu performativer Wissensproduktion.
  • Ich bewege mich beständig zwischen Theaterwissenschaft, Gender und Queer Studies, Kunst und institutioneller Praxis. Mein eigener Weg zeigt, dass die Universität nicht selbstverständlich allen offensteht. Gerade deshalb möchte ich dazu beitragen, dass Wissenschaft auch für Kinder und Jugendliche ohne bildungsbürgerlichen Hintergrund zugänglich wird, denn ihre Perspektiven werden dort gebraucht.
Besuch planen
Profilbild
© Diana Fritz
Organisation
Universität für angewandte Kunst Wien
Institut/Abteilung
Diversity, Equity, Inclusion
Reale Besuche in
Wien
Wissenschaftsbereiche
GEISTESWISSENSCHAFTEN
KUNST UND KULTUR
YouTube ist deaktiviert

Für die Verwendung von YouTube Videos benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Vimeo ist deaktiviert

Für die Verwendung von Vimeo Videos benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

OpenStreetMap ist deaktiviert

Für die Verwendung von OpenStreetMap benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Issuu ist deaktiviert

Für die Verwendung von Issuu benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

ArcGIS ist deaktiviert

Für die Verwendung von ArcGIS benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

PeerTube ist deaktiviert

Für die Verwendung von PeerTube benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.