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DI Christine Bertl

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© FH Technikum Wien
  • 4-8 Besuche pro Jahr
  • Bevorzugte Regionen: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien. (nur Orte die mit dem Zug erreichbar sind)
  • Bietet individuelle Besuche an.
  • Besucht gerne: Volksschulen, SEK I, SEK II, Sonderschulen und inklusiven Schulzentren.
  • Fahrtkosten sind zu übernehmen.


Forschungsschwerpunkte

  • Kreislaufwirtschaft
  • zirkuläre Bioökonomie
  • Biodiversität
  • Grüne Chemie
  • Innovations- und Technologiemanagement


Aktuelle Projekte

  • Entwicklerin Konzept Circular Pizza: Wissenschaftskommunikation zur Sensibilisierung regionaler Kreislaufwirtschaft
    Das Konzept basiert auf meiner Masterarbeit "Methodenanalyse zur Umsetzung eines innovativen Workshopformats zur Sensibilisierung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien / ausgeführt von: Christine Bertl" betreut von Lackner, Maximilian (CIRCE, FHTW) und Jakl, Thomas (BMLUK).
    Die Arbeit wurde als Abstract/Kapitel unter dem Titel „Methodological analysis for the implementation of an innovative workshop format to raise awareness of circular economy principles“ im Springer-Buch „From Knowledge to Action: Developing Core Competencies in Sustainable Development“ im Rahmen der World Sustainability Series veröffentlicht.

    Projektlink, Projektlink

  • Kaskadische Verwertung invasiver Flusskrebse: Der nordamerikanische Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) ist Dauerüberträger der Krebspest (Aphanomyces astaci), verdrängt die gefährdeten, in Österreich heimischen Flusskrebse und ist in der Unionsliste invasiver Arten gemäß der VO (EU) Nr. 1143/2014 geführt. In Österreich ist der Signalkrebs bereits in zahlreichen Fließgewässern und Seen etabliert und setzt die Restbestände von Edel- und Steinkrebs, die vielfach nur noch in isolierten Oberläufen und Kleingewässern überdauern, zunehmend unter Druck. Das Projekt entwickelt und erprobt eine kaskadische Verwertung entnommener Tiere: kulinarische Nutzung des Fleisches, Koji-Fermentation der Panzer zu Garum und Gewinnung von Chitin/Chitosan aus den Fermentationsrückständen für biologisch abbaubare, antimikrobielle Lebensmittelbeschichtungen. Es wird untersucht, in welchem Ausmaß die Fermentation den konventionellen NaOH-/HCl-Einsatz und die damit verbundenen Abwasserfrachten reduzieren kann. Aus invasiven Signalkrebsen wird so ein Anreiz für dauerhaften Gewässerschutz: Entnahme, vollständige Verwertung und wissenschaftlich geprüfte Kreislaufprodukte in einem regionalen Modell. Projektziel ist ein dauerhaft finanzierbares, wissenschaftlich abgesichertes Entnahmemodell zum Schutz heimischer Gewässer und Flusskrebse.

    Projektlink


Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Mein wissenschaftlicher Werdegang führte mich von der Technischen Chemie (Schwerpunkt Grüne Chemie) an der TU Wien über das Innovations- und Technologiemanagement am FH Technikum hin zu meiner heutigen Rolle.
  • Zuvor konnte ich 2 Jahre als Circular Bioeconomy Scientist und Gesellschafterin bei alchemia-nova wertvolle Erfahrungen in der Mitgestaltung/Ausführung großer EU-Horizon-Forschungsprojekte mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft/zirkuläre Bioökonomie/Biodiviersität (wie FUTURAL, RURBANIVE, INSPIRE und SYMBIO) sammeln.
  • Seit Februar 2026 bin ich als Lektorin und Forscherin an der FH Technikum Wien tätig. Hier verstehe ich meine kreislaufwirtschaftsfokussierte Arbeit als gelebte „3rd Mission“ – die Hochschule als Wissensvermittlerin direkt in die Gesellschaft hinein zu öffnen.
  • Besonders stolz bin ich darauf, dass wir diese Erkenntnisse direkt in die Lehre transferieren. Meine entwickelten, methodischen Instrumente sind seit Februar 2026 Teil meiner Lehrveranstaltungen in den Studiengängen:
    • 1. Im Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Umwelt- und Bioprozesstechnik“ (MUT)
    • 2. Im Master-Studiengang „Ökotoxikologie & Umweltmanagement“ (BUB)
  • Ich orientiere mich am europäischen GreenComp-Referenzrahmen (vom systemischen Denken bis zum mutigen, gemeinsamen Handeln) barrierefrei und praxisnah zu vermitteln. Durch meine aktive Mitarbeit im Circular Economy Forum Österreich, dem Bioeconomy Forum, dem ClimateLab und dem Bündnis Nachhaltiger Hochschulen Österreich möchte ich diese Brücke zwischen Wissenschaft, Kunst, Kulinarik, Politik, Wirtschaft und Bevölkerung täglich weiter stärken. Denn die Transformation gelingt nur, wenn wir gemeinsam den Mut zum Umdenken und Neugestalten aufbringen.
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Organisation
FH Technikum Wien
Institut/Abteilung
Life Science Engineering
eBesuche für alle Schulen, realer Besuch in
Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien
Wissenschaftsbereiche
NATURWISSENSCHAFTEN
TECHNIK UND TECHNOLOGIE
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