Assoz. Prof. Marc Mehu
- 1 - 2 Besuche pro Jahr
- Bevorzugte Region: Wien
- Bietet individuelle Besuche an.
- Keine anfallenden Kosten für Schulen.
- Besuche finden ausschließlich auf Englisch statt.
Forschungsschwerpunkte
- Zusammenhang zwischen biologischen Faktoren und nonverbalen Signalen
- Rolle der nonverbalen Kommunikation im Kontext sozialer Interaktionen bzw. wie emotionale Signale unsere sozialen Interaktionen und Beziehungen beeinflussen
- Verbindung zwischen nonverbaler Kommunikation und sprachlicher Kommunikation
Aktuelle Projekte
Multimodale emotionale Kommunikation
Emotionen sind komplexe, integrierte Prozesse, die uns helfen, mit unserer physischen und sozialen Umgebung umzugehen. Dieses Projekt untersucht die soziale Funktion emotionaler Signale, nämlich wie sie über verschiedene Kommunikationskanäle (Gesicht, Stimme und Körper) erzeugt werden, wie sie von anderen wahrgenommen werden und welche positiven oder negativen Folgen sie für unser soziales Leben haben.
Diskriminierung erklärt: Feld- und Laborexperimente
Dieses Projekt untersucht die Rolle impliziter Hinweise und Signale in Interaktionen und Beziehungen zwischen unterschiedlichen kulturellen Gruppen. In Feld- und Laborexperimenten untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen verbal geäußerter Einstellung und nonverbalen Hinweisen wie Mimik, Körperhaltung, Vokalisierung und Proxemik.
Motorische Gesundheit und semiotische Funktion im kinästhetischen Ausdruck neurodegenerativer Erkrankungen – MASKED
In diesem Projekt untersuchen wir neue Methoden zur Messung der Hypomimie (einer verminderten Mimik), eines der bei Parkinson-Patienten beobachteten Symptome. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Projekt, an dem Wissenschaftler aus den Bereichen Biomedizintechnik, Biosemiotik, Psychologie, kognitive Linguistik und evolutionäre Anthropologie beteiligt sind.
Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang
- 1995-2001: Studium der Psychologie an der Universität Lüttich (Belgien).
- 2001-2002: Feldforschung zum Verhalten und zur Ökologie der Primaten in Indien und Guinea.
- 2002-2007: Doktorat in Verhaltensbiologie an der Universität Liverpool (UK). Meine Dissertation über die soziale Funktion von menschlichem Lächeln und Lachen beinhaltete ein einjähriges Forschungspraktikum am Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtethologie in der Abteilung für Anthropologie der Universität Wien.
- 2007-2013: Postdoc Forschung an der „Swiss Center for Affective Sciences“ der Universität Genf (CH), mit aktiver Beteiligung am EU-Exzellenznetzwerk on Social Signal Processing (SSPNet).
- Seit 2013: Lehre und Forschung in der Abteilung für Psychologie an der Webster Vienna Private University.
- Seit 2018: Principal Investigator am FWF Projekt SEDICE - Diskriminierung erklärt: Feld und Labor Experimente.