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Bereits mehr als 600 Wissenschaftsbotschafter:innen stärken Wissenschafts- und Demokratievertrauen

Anlässlich dieses Meilensteins empfing Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner die 600. Wissenschaftsbotschafterin, Dr. Katharina Bastl von der Medizinischen Universität Wien.
3 min lesen · 29. Jänner 2026

Bereits 600 Forschende besuchen als Wissenschaftsbotschafter:innen ehrenamtlich Schulen und Kindergärten in ganz Österreich. Sie gestalten interaktive Workshops, nehmen Anschauungsmaterial aus ihren Forschungsbereichen mit und beantworten Fragen der Kinder, die damit spielerisch an Forschungsthemen herangeführt werden. Die Kinder erleben Wissenschaft zum Anfassen. 

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner zeigt sich erfreut über den neuen Meilenstein und unterstreicht die Bedeutung von Wissenschaftsvermittlung für Kinder und Jugendliche: 

„Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen brauchen wir den direkten Dialog zwischen Wissenschaft und jungen Menschen. Die Wissenschaftsbotschafter:innen leisten hier einen unverzichtbaren Beitrag. Mein Dank gilt allen 600 Forschenden, die sich neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit Zeit für Kinder und Jugendliche nehmen und damit Neugier, Vertrauen und demokratisches Verständnis stärken.“

Auch Jakob Calice, Geschäftsführer des OeAD, betont den Mehrwert der Initiative: 

„Dass wir mit Katharina Bastl die 600. Wissenschaftsbotschafterin begrüßen dürfen, zeigt eindrucksvoll, wie groß das Engagement der Forschenden in Österreich ist. Mit der Initiative der Wissenschaftsbotschafter:innen bringen wir wissenschaftliche Neugier, kritisches Denken und Vertrauen in Forschung dorthin, wo sie besonders wirksam sind: zu Kindern und Jugendlichen. Ob in Schulen, Kindergärten oder Horten, diese direkten Begegnungen machen Wissenschaft greifbar und leisten einen wichtigen Beitrag für eine informierte, demokratische Gesellschaft.“

Dr. Katharina Bastl ist 600. Wissenschaftsbotschafterin

Mag. Dr. Katharina Bastl vom Pollenservice Wien der MedUni Wien (Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie) beschäftigt sich in ihrer Forschung unter anderem mit dem Pollenflug in Wien sowie den Auswirkungen des Klimawandels auf die Blühphasen allergierelevanter Pflanzen. Als Wissenschaftsbotschafterin freut sie sich darauf, Kindergärten und Schulen in die Welt der Pollen zu begleiten:

„Viele Kinder und Jugendliche sind selbst von Allergien betroffen, kennen aber ihre Allergenquelle nicht. Zu verstehen, was Pollen ist und wie die jeweilige Pflanze aussieht, hilft auch die eigene Allergenvermeidung zu verbessern. Pollenallergie ist ein gutes Beispiel wie alles in der Natur miteinander verwoben ist.

Die Initiative in Zahlen

Auch im Jahr 2025 war das Interesse an der Initiative ungebrochen. Österreichweit fanden 376 Besuche von Wissenschaftsbotschafter:innen statt – überwiegend in Präsenz, rund ein Fünftel online. Damit stieg die Zahl der Besuche erneut gegenüber dem Vorjahr. Rund ein Drittel der Besuche entfiel auf Wien, gefolgt von Niederösterreich und der Steiermark. Mehr als die Hälfte der Besuche erfolgten an Schulen der Sekundarstufe II.

Die Umsetzung umfasste auch thematische Schwerpunktformate, darunter die vom Bildungsministerium organisierten Wissenschaftswochen an BMS, PTS und Berufsschulen. Zusätzlich fanden mehr als 50 Schulbesuche im Rahmen der Quantum@School Week in Kooperation mit dem OeAD statt.

Alle Informationen zur Initiative erhalten Sie hier.

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