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Dr. Julia Fernández Pérez

Profilbild
© Carlos Peniche
  • 1-2 Besuche pro Jahr
  • Bevorzugte Regionen: Wien.
  • Bietet individuelle Besuche an.
  • Besucht gerne: Kindergärten, Volksschulen, SEK I, SEK II, Sonderschulen und inklusiven Schulzentren sowie sonstige Einrichtungen (z.B. Bibliotheken).
  • Es fallen keine Fahrtkosten an.


Forschungsschwerpunkte

  • Tissue Engineering
  • Biofabrication
  • Biomaterials


Aktuelle Projekte

  • Zellen in winzigen Käfigen, um Rückenschmerzen zu behandeln: Rückenschmerzen sind ein weitverbreitetes Problem der heutigen Zeit. Ungefähr 600 Millionen Menschen weltweit leiden an so starken Rückenschmerzen, dass sie eine medizinische Behandlung brauchen. Direkte Kosten, wie Medikamente, Chirurgie, Rehabilitation, und indirekte Kosten, wie Krankenstand und Arbeitsunfähigkeit, stellen eine große finanzielle Belastung in allen Industrieländern dar. Ein Großteil der Schmerzen im unteren Rücken wird durch beschädigtes oder vorgefallenes Bandscheibengewebe verursacht. Gesunde Bandscheiben funktionieren als Dämpfer zwischen den Wirbelkörpern und ermöglichen unserem Körper, Bewegung und Flexibilität. Patienten mit degenerierten Bandscheiben können sich nicht mehr so frei bewegen und leiden an chronischen Rückenschmerzen. Derzeit existiert keine effiziente Therapie, die diese Degeneration bremsen oder die Bandscheiben sogar regenerieren könnte. Als Konsequenz, bleibt die Bewegungsfähigkeit der Patienten langfristig eingeschränkt, schmerzstillende Medikamente müssen über lange Zeit eingenommen werden oder ein chirurgischer Eingriff ist notwendig. Das Ziel unseres Projekts DiskedInj ist es, eine neue Therapie basierend auf patienteneigenen Stammzell-Aggregaten, sogenannten Sphäroiden, zu entwickeln. Diese dreidimensionalen Zellaggregate werden in Mikrogerüste integriert, welche einerseits die Stammzellen vor mechanischen Schäden schützen und andererseits die Regeneration der Bandscheiben stimulieren. Zur Umsetzung des Projektes bedarf es eines multidisziplinären Ansatzes. Mittels mathematischer Modellierung wird entschieden, wie viele Stammzellen zur Bildung der Sphäroide notwendig sind und welches 3D Design für die Mikrogerüste am besten geeignet ist. Anschließend werden die Mikrogerüste durch einen hochwertigen 3D Drucker gebaut und mit den Stammzell- Sphäroiden kombiniert. Schließlich wird in verschiedenen biologischen in-vitro Modellen untersucht, wie diese Kombination die Bandscheiben am besten heilen kann. Bei erfolgreicher Umsetzung des Projekts, könnte unsere Strategie nicht nur für Bandscheibenvorfälle verwendet werden, sondern auch zur Behandlung anderer Körperteile, die von Degeneration betroffen sind, eingesetzt werden.

    Projektlink


Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Ich komme aus Spanien, wo ich Human Biologie studiert habe.
  • Dann habe ich mein Masterstudium in Dresden (Deutschland) gemacht. Ich habe Molekularebioingenieurwesen studiert.
  • In 2016 zog ich nach Irland, um dort zu promovieren. In Trinity College Dublin arbeitete ich an der Entwicklung von Alternativen zur traditionellen Hornhauttransplantation unter Verwendung von Gewebezüchtungsmethoden, wobei der Schwerpunkt auf der Verwendung von dezellularisierten Matrizen lag.
  • Anschließend zog ich 2020 in die Niederlande, als die Grenzen nach dem Lockdown wieder geöffnet waren. In Maastricht University habe ich neue Materialien entwickelt, in denen Stammzellen wachsen können. Ausserdem habe ich Gefäßprothesen mit einem 3D-Drucker hergestellt.
  • Anfang 2023 begann ich meine Tätigkeit als Forscherin an der TU Wien. Hier erforschen wir spannende Dinge: Wir drucken Haut, um Medikamente zu testen, oder züchten Zellen in winzigen Käfigen, um Rückenschmerzen zu behandeln.
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© Carlos Peniche
Organisation
TU Wien
Institut/Abteilung
Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie
Reale Besuche in
Wien
Wissenschaftsbereiche
MEDIZIN, ERNÄHRUNG UND GESUNDHEIT
TECHNIK UND TECHNOLOGIE
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