Nina Neundorfer , MA
- 2 Besuche pro Semester
- Bevorzugte Regionen: Steiermark (Graz und öffentlich erreichbare nähere Umgebung)
- Bietet individuelle Besuche und thematische Workshops an.
- Besucht gerne: Volksschulen, SEK I, SEK II, Sonderschulen und inklusive Schulzentren.
- Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Forschungsschwerpunkte
- Aktive Mobilität
- Gesundheitsförderung
- Nachhaltigkeit
Aktuelle Projekte
"GESTALT-mit“ – Gesunde Straßen als Treffpunkt für und mit Menschen mit (Seh-)Behinderung gestalten: Im Zentrum des Projekts steht die gesunde, nachhaltige und inklusive Gestaltung von Straßenräumen auf Grundlage des Healthy Streets Konzeptes von Lucy Saunders. Gemeinsam mit einem inklusiven Projektteam aus Menschen mit und ohne Behinderung werden Methoden erprobt und Straßenräume analysiert. Ziel ist es durch ein partizipatives Projekt ein Maßnahmenpaket zu erstellen, wie Straßen gesünder, nachhaltiger und inklusiver gestaltet werden können. Das kann die Lebensqualität für alle Menschen steigert, insbesondere auch für Menschen mit Beeinträchtigungen.
E-bike ready? - Klimafitte Infrastruktur und zielgruppenspezifisches Nudging für nachhaltige Mobilitat in der KEM-Region Grat2: Die Vorteile von E-Bikes, wie der gesteigerte Komfort und die erhöhte Reichweite, sind ein Beitrag zur Mobilitätswende und Reduktion der Mobilitätsarmut in suburbanen Gebieten. Ziel des Projekts ist die Identifikation relevanter Aspekte für eine klimawandelangepasste Infrastruktur insbesondere für die schnelleren und schwereren E-Bikes. Ebenso relevant für die Förderung der häufigeren und sicheren Nutzung von E-Bikes sind begleitende geeignete organisatorische und kommunikative Lösungen, die durch Ansätze aus den Verhaltenswissenschaften, u.a. ‚Nudging‘ erarbeitet werden.
Thematische Workshops
Aktiv mobil – erleben und wahrnehmen
In diesem Workshop nähern sich die Schüler:innen dem Thema aktive Mobilität (z.B. Zufußgehen, Radfahren, Rollstuhlfahren) über ihre eigenen Erfahrungen am Schulweg und im Schulumfeld. Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung, Austausch und kreativer Ausdruck. Wege werden gemeinsam reflektiert – zum Beispiel durch Erzählen, gemeinsames Sammeln von Eindrücken oder durch Zeichnen und Malen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Sinneswahrnehmungen: Die Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich damit, was sie auf ihren alltäglichen Wegen sehen, hören, riechen oder fühlen und welche Orte sich angenehm oder schwierig anfühlen. Je nach Gruppe können einfache Bewegungs- oder Wahrnehmungsübungen sowie kurze, begleitete Erkundungen im Schulumfeld eingebaut werden.
Der Workshop bietet Raum für unterschiedliche Fähigkeiten und Zugänge und wird flexibel an die jeweilige Gruppe angepasst. Ziel ist es, alltägliche Wege bewusst wahrzunehmen, eigene Erfahrungen sichtbar zu machen und ein positives, bestärkendes Verständnis für aktive Mobilität zu fördern.
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Zielgruppe: Sonderpädagogische Schulen
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Dauer: 2 UE
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Ort: In Präsenz in Steiermark · Graz und öffentlich erreichbare nähere Umgebung
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Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Aktiv mobil am Schulweg – gesund, gerecht und nachhaltig
In diesem interaktiven Workshop setzen sich Volksschulkinder altersgerecht und spielerisch mit ihrem täglichen Schulweg auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aktive Mobilität – etwa zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad – zur eigenen Gesundheit, zur Sicherheit im Straßenraum und zum Schutz der Umwelt beitragen kann.
Die Kinder reflektieren ihren Schulweg mit allen Sinnen und bringen ihre eigenen Erfahrungen ein, z. B. durch Erzählen oder Zeichnen. Dabei wird gemeinsam erarbeitet, wo sie sich sicher bewegen können und welche Orte am Schulweg angenehm oder herausfordernd sind. Kurze Quizformate vermitteln grundlegendes Wissen zu aktiver und nachhaltiger Mobilität und regen zum Mitdenken an.
Bewegungs- und Gruppenspiele (z. B. Platzwechselspiele zum heutigen Schulweg) fördern die aktive Teilnahme und machen unterschiedliche Mobilitätsformen sichtbar. Durch einfache Perspektivenwechsel – etwa in Form von Gedankenexperimenten oder spielerischen Übungen – entwickeln die Kinder Empathie für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und lernen, den öffentlichen Raum aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Der Workshop stärkt das Bewusstsein für einen sicheren, gesunden und nachhaltigen Schulweg, fördert soziale Kompetenzen und ermutigt Kinder, ihre eigene Mobilität reflektiert und selbstwirksam zu gestalten.
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Zielgruppe: Volksschule
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Dauer: 1 UE
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Ort: In Präsenz in Steiermark · Graz und öffentlich erreichbare nähere Umgebung
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Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Aktiv mobil am Schulweg – gesund, gerecht und nachhaltig
In diesem Workshop setzen sich Schüler:innen der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II auf abwechslungsreiche und altersgerechte Weise mit ihrem Schulweg und dem Thema aktive Mobilität auseinander. Zu Beginn werden Zahlen, Daten und Fakten zur Mobilität in Österreich vorgestellt und interaktiv durch Quizformate eingeordnet. Ein spielerisches Weltspiel kann hier zeigen, wie unterschiedlich Menschen weltweit unterwegs sind.
Im weiteren Verlauf reflektieren die Schüler:innen ihren eigenen Schulweg – etwa durch einfache Visualisierungen oder Sinneswahrnehmungen wie Lärm, Sicherheit oder angenehme und unangenehme Orte. Je nach Zeit und Rahmen können auch kurze Begehungen im Schulumfeld stattfinden, bei denen mithilfe von Simulationsbrillen oder Gedankenexperimenten Perspektiven von Menschen mit Beeinträchtigungen nachvollzogen werden.
Ergänzend können Impulsfragen oder das Sammeln von Beispielen nachhaltiger Mobilität rund um die Schule (z. B. durch Fotos oder Beobachtungen) eingesetzt werden. Dabei werden auch Bezüge zu Klima und Nachhaltigkeit hergestellt.
Der Workshop lädt dazu ein, Mobilität aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Schulwege sicherer, gesünder und nachhaltiger gestaltet werden können.
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Zielgruppe: Mittelschule, AHS (SEK 1), AHS (SEK 2), BHS, BMS, Polytechnische Schulen, Berufsschulen
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Dauer: 2 UE
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Ort: In Präsenz in Steiermark · Graz und öffentlich erreichbare nähere Umgebung
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Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang
Nach dem Bachelorstudium in Sportökonomie habe ich mich für den Master Global Studies mit Schwerpunkt Wirtschaft und Umwelt in Graz entschieden. Dort habe ich dann als Studienassistentin von Prof. Dr. Hampl am Lehrstuhl für Aktive Mobilität und am Zentrum für Aktive Mobilität (Uni Graz und TU Graz) gearbeitet. Nach Abschluss des Masters habe ich im August 2025 meinen PhD begonnen und arbeite aktuell am Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit und am Institut für Umweltsystemwissenschaften an Projekten zu nachhaltiger, gesunder und inklusiver Stadtgestaltung.