Dr. Lukas Daniel Klausner
- 1-2 Besuche pro Jahr
- Bevorzugte Regionen: Wien, Niederösterreich
- Bietet individuelle Besuche und thematische Workshops an.
- Besucht gerne: Kindergärten, Volksschulen, SEK I, SEK II, Sonderschulen und inklusive Schulzentren, sowie sonstige Einrichtungen (z.B. Bibliotheken).
- Fahrtkosten sind nur für Besuche außerhalb Wiens zu übernehmen.
Forschungsschwerpunkte
- Science and Technology Studies
- Critical Algorithm and Data Studies
- Ethik und Bias von Algorithmen
Aktuelle Projekte
Big Data Analytics: In diesem Projekt untersuchen wir, wie sich die Verbesserung des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre, insbesondere durch die Datenschutz-Grundverordnung, auf verschiedene Aspekte von Machine Learning auswirkt. Wie verändert sich die Ergebnisqualität, wenn die Daten DSGVO-konform anonymisiert werden? Was für einen Unterschied macht es aus, wenn gewisse Bevölkerungsgruppen ihre Daten bevorzugt löschen lassen? Und was heißt es überhaupt, jemandes Daten aus einem neuronalen Netz zu entfernen?
Algorithmen, Recht und Gesellschaft – Entscheider:innen zwischen algorithmischer Steuerung und persönlicher Verantwortung: Mehr und mehr Entscheidungen (in Banken und Versicherungen, beim AMS, …) werden heute oder in naher Zukunft schon mit der Hilfe von Algorithmen getroffen. Die Rechtslage sieht vor, dass Entscheidungen über Menschen nur von Menschen gefällt werden dürfen – aber was heißt das in der Praxis? Sind Entscheidungs„vorschläge“ von Algorithmen wirklich nur Vorschläge, wenn die Sachbearbeiter/innen nur wenige Minuten Zeit haben, um sie zu überprüfen? Und wer trägt am Schluss die Verantwortung für Fehler – der/die Sachbearbeiter/in, der/die Programmierer/in, die Führungskraft?
Algorithmische Vorhersage und Mitbestimmung: Eine Studie zum Verhältnis von „Predictive Risk Intelligence“ und Interessenvertretung: Unternehmen setzen zunehmend algorithmische Verfahren ein („Predictive Risk Intelligence“ oder PRI), um die Ausfallwahrscheinlichkeiten von Maschinen, Prozessen oder Infrastruktur vorab zu berechnen. Neueste PRI-Software versucht sogar, soziale Ereignisse wie Demonstrationen, Streiks und Kundgebungen vorherzusagen. Damit werden Fragen der betrieblichen und überbetrieblichen Mitbestimmung berührt. Bisher ist nur sehr wenig darüber bekannt, ob Unternehmen damit zum Beispiel Praktiken der betrieblichen Mitbestimmung sabotieren oder ob (optimistisch betrachtet) sie frühzeitig den Dialog suchen, bevor Arbeitskonflikte eskalieren können. In diesem Projekt untersuchen wir dieses neu aufkommende Spannungsfeld.
Thematischer Workshop
Warum Tische nicht schief sind und Gießkannen zwei Löcher haben
In diesem Workshop beschäftigen wir uns eine knappe Stunde spielerisch mit dem Forschen, Erkunden, Nachdenken und Ausprobieren und schnuppern so ein wenig in die Welt der Wissenschaft hinein. Thema ist die Frage: Warum verwenden wir Gegenstände so, wie wir sie verwenden, und nicht anders? Ganz einfach: Dinge ‚sagen‘ uns das oft, ganz ohne Worte. Wir erforschen das mit einer Handpuppe, Duplosteinen, Busy Boards, ganz vielen Türen und einer kurzen Sesselexperimentiersession.
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Zielgruppe: Kindergarten, Volksschule
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Dauer: 1 UE
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Ort: In Präsenz in Niederösterreich, Wien
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Fahrtkosten sind nur für Besuche außerhalb Wiens von der Schule bzw. dem Kindergarten zu übernehmen.
Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang
- 2018–: Researcher (USTP – University of Applied Sciences St. Pölten)
- 2018/2022: Doktorat der technischen Wissenschaften sub auspiciis (TU Wien)
- 2011: Diplom-Ingenieur in Mathematik (TU Wien)
- 2009: Bachelor of Science in Mathematik in den Computerwissenschaften (TU Wien)