Sophie Hepach , MA
- 5 Besuche pro Semester
- Besuche sind nur Freitags möglich.
- Bevorzugte Regionen: Oberösterreich, Salzburg (Öffentliche Erreichbarkeit vorausgesetzt).
- Bietet individuelle Besuche und thematische Workshops an.
- Besucht gerne: Kindergärten, Volksschulen, SEK I, Sonderschulen und inklusive Schulzentren.
- Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Forschungsschwerpunkte
- Journalismus in Leichter und Einfacher Sprache
- Journalismus für Kinder
- Kommunikationswissenschaftliche Erinnerungsforschung
Aktuelle Projekte
Erinnerungsarbeit auf Instagram und TikTok: Social Media ist wie ein riesiges, öffentliches Gedächtnis.
In meiner Dissertation erforsche ich, wie Menschen dort ihre Familiengeschichten erzählen und damit selbst zu Geschichtsschreiber:innen werden.
Besonders interessiert mich die PostOst-Community: Menschen mit Wurzeln in der ehemaligen Sowjetunion oder Jugoslawien, deren Erinnerungen in Geschichtsbüchern oft fehlen.
Ihre Erzählungen machen Geschichte bunter und gerechter. Doch sie zeigen auch, wie leicht Erinnerungen im Netz verzerrt oder politisch missbraucht werden können.
Journalismus für Kinder: In diesem Projekt habe ich untersucht, wie guter Journalismus für Kinder aussehen kann. Während es für Erwachsenenjournalismus viele Qualitätskriterien gibt, weiß man bisher wenig darüber, was Kinder selbst wichtig finden. Ich habe mit Kindern gesprochen und gemeinsam mit ihnen Kriterien für Kindernachrichten erarbeitet. Denn nur so können auch sie teilhaben und die Welt verstehen.
Thematischer Workshop
Journalismus erleben
Im Workshop „Journalismus erleben“ setzen sich die Kinder altersgerecht mit den Grundlagen von Journalismus auseinander. Ziel ist es, gemeinsam zu erarbeiten, was guten Journalismus ausmacht, wie man ihn erkennt und warum er für unsere Gesellschaft eine zentrale Rolle spielt.
Zu Beginn erhalten die Kinder eine kurze, verständliche Einführung in das Thema Journalismus. Anschließend sammeln wir in einer gemeinsamen Brainstorming-Phase, welche Kriterien guten Journalismus kennzeichnen. Diese Ergebnisse halten wir fest und nutzen sie als eine Art „Handbuch“, das uns durch den weiteren Workshop begleitet.
Im praktischen Teil wenden die Kinder dieses Wissen direkt an: Wir simulieren eine Redaktion. In einer Redaktionskonferenz überlegen wir gemeinsam, welches Thema behandelt werden soll und welche Aspekte dabei wichtig sind. Danach arbeiten die Kinder in Kleingruppen (z.B. Text-, Foto- oder Layout-Gruppe) an einem eigenen kleinen Zeitungsteil zu diesem Thema. Die entstandenen Beiträge werden im Nachgang von mir zu einer Zeitung zusammengestellt, gedruckt und den Kindern zur Verfügung gestellt.
Am Ende des Workshops sollen die Kinder nicht nur verstanden haben, was guter Journalismus ist und warum er wichtig ist, sondern auch Freude am kreativen Arbeiten, am kritischen Nachdenken über Medien und am Lesen von Nachrichten entwickeln.
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Zielgruppe: Volksschule, AHS (SEK 1)
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Dauer: 6 UE
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Ort: In Präsenz in Oberösterreich, Salzburg · Öffentliche Erreichbarkeit vorausgesetzt.
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Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang
- 2022: B.A. Journalistik (KU Eichstätt-Ingolstadt)
-> Abschlussarbeit: Ein Schritt zurück? Wie Jugendliche von Geschlechtsstereotypen in den Sozialen Medien beeinflusst werden - 2023-2024: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Friederike Herrmann, Mitarbeit an einem Arbeitsheft der Otto-Brenner-Stiftung (Journalismus leicht verständlich)
- 2025: M.A. Journalistik mit Schwerpunkt Innovation und Management (KU Eichstätt-Ingolstadt)
-> Abschlussarbeit: Wollen kleine Köpfe große Themen? Wie Qualitätsjournalismus für Kinder gelingen kann - seit 2025: Dissertantin am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Uni Salzburg, Themenschwerpunkt: Kommunikationswissenschaftliche Erinnerungsforschung