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Wie fälscht man mittelalterliche Urkunden? Wie konnte man – damals und heute – echte von unechten Urkunden unterscheiden? Wie lange waren sie rechtswirksam? Diese Problematiken beschäftigen nicht nur Historikerinnen und Historiker, sondern waren auch für Menschen im Mittelalter von großer Bedeutung. Gemeinsam mit Wissenschaftsbotschafter Nicolussi-Köhler von der Universität Innsbruck erforschten Schülerinnen und Schüler des BORG Innsbruck anhand praktischer Beispiele, wie Fälschungen hergestellt wurden und wie diese erkannt werden können.
„Das Highlight war, dass Herr Nicolussi-Köhler sogar die Originale aus dem Innsbrucker Stadtarchiv dabei hatte, sodass die Jugendlichen die Urkunden auch haptisch ‚erleben‘ konnten. Ein gelungener Workshop, der leider viel zu schnell vergangen ist“, berichtete die Klassenlehrerin begeistert.
Ebenfalls an der Universität Innsbruck lehrt und forscht Wissenschaftsbotschafter Lukas Huber. Er war mit seinem thematischen Workshop „Faszination Zelle: Kleinste lebensfähige Einheit und Multitalent“ zu Gast am BORG Götzis und erklärte den Jugendlichen, wie Zellen funktionieren, wie sie einen Menschen aufbauen und was passiert, wenn sie nicht mehr funktionieren. Die Schülerinnen und Schüler konnten einige interessante Details mitnehmen:
„Besonders spannend fanden wir das von der Forschungsgruppe selbst aufgenommene Videomaterial von Elektronenmikroskopen verschiedener Zellteilungen sowie des Entstehungsprozesses von Chromosomen und schließlich die Aufnahme zur Entstehung einer Krebszelle.“
Die beiden Forschenden gehören zu insgesamt über 490 Personen, die als Wissenschaftsbotschafter/innen ehrenamtlich Schulen besuchen und zusätzlich über 200 verschiedene Workshops anbieten.
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