Lukas Jakob Löcker MA MA
- 3-6 Besuche pro Jahr
- Bevorzugte Regionen: Niederösterreich, Oberösterreich.
- Bietet individuelle Besuche und thematische Workshops an.
- Besucht gerne: SEK I, SEK II sowie sonstige Einrichtungen (z.B. Bibliotheken).
- Fahrtkosten sind zu übernehmen.
Forschungsschwerpunkte
- Improvisation
- Multimodalität
- Medienvermittlung
- Kunstvermittlung
Aktuelle Projekte
ProQ-STEAM – Aufbaumodul "Mediale Kommunikation": Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.
- Multimodale Improvisation als Gestaltungsperspektive der Medienvermittlung: Die Dissertation untersucht Improvisation als mediendidaktisches Prinzip für multimodale Lern- und Vermittlungsprozesse. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass pädagogische Situationen durch Offenheit, Dynamik und Unbestimmtheit geprägt sind und Wissen situativ, relational und multimodal entsteht. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie Prinzipien der Improvisation als Gestaltungsperspektive für solche Prozesse entwickelt und genutzt werden können. Untersucht wird, wie sich improvisatorisches Handeln in unterschiedlichen Bildungskontexten zeigt, welche Bedeutung multimodale Wahrnehmungs- und Ausdrucksformen besitzen und welche mediendidaktischen Gestaltungsprinzipien daraus ableitbar sind. Methodologisch verbindet die Arbeit qualitative und entwicklungsorientierte Zugänge: Expert:inneninterviews und Praxisbefragungen werden mit Grounded Theory, qualitativer Inhaltsanalyse und multimodalen Analyseverfahren sowie Design-Based Research und Practice-Led Research verbunden. Die eigene Vermittlungspraxis wird reflexiv einbezogen. Ziel ist die Entwicklung eines theoretisch fundierten und praktisch anschlussfähigen Modells improvisationsbasierter Mediendidaktik, das keine standardisierte Methode, sondern Prinzipien für offene, multimodale und dynamische Lernkulturen formuliert.
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Medienkompetenz durch visuelle Improvisation – sehen, gestalten, kommunizieren!
Bilder und digitale Medien prägen unseren Alltag. Eltern nutzen Apps wie WhatsApp, Instagram und Snapchat, um Erlebnisse, Nachrichten und Fotos zu teilen. Dadurch werden diese Medien auch für Kinder interessant und relevant. Die Vermittlung eines bewussten und kreativen Umgangs mit Bildern stellt Eltern jedoch oft vor Herausforderungen.
Der Workshop bietet einen praxisorientierten Zugang zur visuellen Medienkompetenz, begleitet durch einen Experten und Forscher. Durch gemeinsames Experimentieren, Fotografieren, Improvisieren und Austauschen erkunden Eltern und Kinder die Möglichkeiten visueller Gestaltung. Sie erproben Bildmotive, Perspektiven und Ausdrucksformen und entdecken, wie Bilder Geschichten erzählen und unterschiedliche Botschaften vermitteln können.
Ziel ist es, Kindern einen reflexiven Zugang zu visuellen Medien zu eröffnen und spielerisch neue Ideen für eine bewusste Bildgestaltung und mediale Kommunikation zu entwickeln. Dabei werden visuelle, sprachliche, körperliche und soziale Ausdrucksformen miteinander verbunden und für eine frühe Medienvermittlung im Kindergarten praktisch erfahrbar gemacht.
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workshop.detail.target_group.label Kindergarten
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workshop.detail.duration.label 2 workshop.detail.duration.unit
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workshop.detail.country.label workshop.detail.online_available.realvisit Niederösterreich, Oberösterreich
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workshop.detail.travel_costs
Multimodale Wissenschaftskommunikation – Video & Forschung
Die Disziplinen Kunst & Gestaltung sowie Technik & Design arbeiten an den Schnittstellen von ästhetischer Praxis, technologischer Entwicklung und gesellschaftlicher Reflexion – sie bieten damit spezielle Zugänge zu medialer Kommunikation von Forschung und Wissenschaft.
Durch Wissenschaftskommunikation wird Forschung sichtbar, verständlich und Vertrauen in wissenschaftliche Prozesse aufgebaut. Um Menschen außerhalb akademischer Kontexte zu erreichen, sind vielfältige Formate gefragt – besonders das Medium Video eröffnet hier Möglichkeiten, sowohl gestalterische als auch technische Kompetenzen zu vereinen, um komplexe Inhalte sinnlich erfahrbar zu machen.
Der Workshop greift den Diskurs im Umgang mit Video in Bildung und Forschung auf: ein Wandel von der Betrachtung als bloßes Werkzeug hin zu einem Verständnis von Video als multimodales Medium kultureller, sozialer und epistemischer Praxis. Gerade in Technik & Design, bzw. Kunst & Gestaltung, wird Video nicht nur eingesetzt, sondern gestaltet, reflektiert und als eigenständige Form der Wissensproduktion genutzt.
In dieser Perspektive verbindet das Medium zentrale Dimensionen wie gesellschaftliche Teilhabe, vernetztes Lernen und innovative Transformation von Wissensprozessen. Video wird so zu einem Katalysator für gegenwärtige und zukünftige Bildungsentwicklungen – insbesondere in gestaltungs- und technikorientierten Fächern, in denen visuelle Kommunikation, Prototyping und mediale Inszenierung eine zentrale Rolle spielen.
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workshop.detail.target_group.label Mittelschule, AHS (SEK 1), AHS (SEK 2), BHS
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workshop.detail.duration.label 2 workshop.detail.duration.unit
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workshop.detail.country.label workshop.detail.online_available.realvisit Niederösterreich, Oberösterreich
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workshop.detail.travel_costs
Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang
- Lukas Jakob Löcker ist Medienkomponist, Dokumentarfilmer, Researcher und Doktorand an der Universität Mozarteum. Dort ist er als Creative Coordinator des Aufbaumoduls „Mediale Kommunikation“ im Forschungsprojekt ProQ-STEAM für die „Bildnerische Innsbruck“ tätig.
- Daneben arbeitet er als Projektmanager im Bereich Kultur- und Kunstvermittlung und lehrt am Institut für Kunst & Bildung, Abteilung „Mediales Gestalten“, der Kunstuniversität Linz.
- Dort absolvierte er den BA „Zeitbasierte & Interaktive Medien“ sowie den MA „Zeitbasierte Medien“, beide mit Auszeichnung.
- Ebenfalls mit Auszeichnung schloss er den PMA „Musik- & Medientechnologie“ an der Anton Bruckner Privatuniversität für Musik, Schauspiel & Tanz ab.