Climate Agents
Die Citizen Scientists machten mit ihren Daten den Klimawandel sichtbar: Sie erforschten zu diesem Thema Social Media Posts, führten Interviews in ihrem Umfeld durch und lernten so, die Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen.
Das Projekt auf einen Blick
Wissenschaftsbereich: Geoinformatik
Ort: Mitforschen war österreichweit möglich.
Zielgruppe: Schulklassen/Jugendgruppen ab 9 Jahren, Einzelpersonen und Familien
Erforderliche Ausstattung: Smartphone, Tablet oder Computer mit Internet
Zeitraum zum Mitforschen: 1. April bis 31. Juli 2026
Tätigkeiten der Citizen Scientists: Interviews im eigenen Umfeld durchführen, Social Media Postings zum Thema “Klimawandel” analysieren und mit offiziellen Klimadaten abgleichen
Zeitaufwand zum Mitforschen:
Die Citizen Scientists hatten zwei verschiedene Möglichkeiten, sich am Projekt zu beteiligen:
Option 1: Interviews und Datenabgleich
- Qualitative Interviews: 15 Minuten pro Interview
- Vergleich Interviews mit Klimadaten: 1 Stunde
Option 2: Klimawandel in Sozialen Medien
- KI-basierte Datenanalyse: 2 Stunden (angeleitet durch Projektteam)
- Ergebnisaufbereitung: 1 Stunde
Projektbeschreibung
In diesem Projekt erforschten die Citizen Scientists, wie sich der Klimawandel vor ihrer Haustür auswirkt. Mit einfachen Tools sammelten sie Daten, analysierten diese und durchleuchten angeleitet vom Projektteam die Ergebnisse. Die von den Citizen Scientists erhobenen Daten fließen in das Sparkling-Science-Projekt “Klima Agenten” ein und werden beim Ars Electronica Festival in Linz als interaktive Web-Karte (eine digitale Landkarte, auf der die Ergebnisse visualisiert werden) präsentiert.
Durch das aktive Mitforschen lernten die Citizen Scientists, wie Wissenschaft funktioniert und wurden selbst Teil davon. Außerdem helfen ihre Erkenntnisse, den lokalen Klimawandel besser zu dokumentieren und Lösungen zu entwickeln. Zum Mitforschen waren keine Vorkenntnisse nötig – nur Neugier und der Wunsch, etwas zu bewegen.
Wie konnte man mitforschen?
Für das Mitforschen gab es zwei thematische Optionen:
- Die Citizen Scientists führten Interviews in ihrem Umfeld durch, um persönliche Beobachtungen zu Auswirkungen des Klimawandels zu dokumentieren.
- Die Citizen Scientists analysierten mit KI-Methoden Daten aus Sozialen Medien, um Narrative und räumliche Strukturen zu erfassen.
Bei beiden Mitforsch-Optionen wurden sie vom Projektteam mit klaren Anleitungen, Webinaren und persönlicher Unterstützung begleitet. Gemeinsam mit den Forschenden wurden die Ergebnisse der Citizen Scientists in den wissenschaftlichen Kontext des Projekts eingeordnet.
Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?
Die Beiträge der Citizen Scientists fließen direkt in die Forschung ein: Sie helfen, raum-zeitliche Muster des Klimawandels zu entschlüsseln, werden mit offiziellen Klimadaten abgeglichen und auf einer öffentlich zugänglichen Web-Karte visualisiert – so wird die Perspektive der Jugendlichen und weiteren Citizen Scientists Teil einer größeren wissenschaftlichen Erkenntnis und für alle sichtbar.
Preise
Die Schulklassen/Jugendgruppen erhalten Geldpreise.
1. Platz: 1.000 Euro
2. Platz: 750 Euro
3. Platz: 500 Euro
Je drei Familien und drei Einzelpersonen erhalten Sachpreise.
Die Gewinner:innen wurden von einer Jury ausgewählt. Anhand folgender Kriterien wird bewertet:
- Option 1: Anzahl der Interviews und Qualität der Interpretation
- Option 2: Qualität der Schlussfolgerungen aus der KI-Analyse
Bewertet wurde das jeweils sich daraus ergebende Gesamtbild.
Nicht jede:r Teilnehmer:in musste jedes Kriterium erfüllen, es gab also unterschiedliche Forschungsbeiträge, die ausgezeichnet werden konnten.
Kontakt
Univ.-Prof. Bernd Resch, PhD
dcs@it-u.at