Priv.-Doz. Dr. Daniela Schoberer
- 2 Besuche pro Semester
- Bevorzugte Regionen: Steiermark
- Bietet individuelle Besuche und thematische Workshops an.
- Besucht gerne: Volksschulen, SEK I, SEK II, Sonderschulen und inklusive Schulzentren
- Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Forschungsschwerpunkte
- Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung
- Sturzprävention
- Gesundheitsinformation
- Leitlinien in der Pflege
- Digitalisierung/Automatisierung in der Pflege
Aktuelle Projekte
NICA - Digitalisierung von innovativen Pflegeprozessen: Ziel des NICA-Projekts ist es, Pflegepersonen durch den Einsatz digitaler Technologien zu entlasten und zu stärken. Gemeinsam mit Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft wird an innovativen digitalen Lösungen geforscht. Im Rahmen eines NICA-Teilprojekts beschäftige ich mich derzeit mit der Digitalisierung und Integration von Leitlinienempfehlungen in die elektronische Pflegedokumentation. Dabei werden Pflegepersonen aktiv in alle Schritte der Umsetzung einbezogen.
Leitlinie Sturzprävention: Stürze zählen insbesondere bei älteren Menschen weiterhin zu den häufigsten und schwerwiegendsten Risiken in Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeheimen. Um Pflegende und interprofessionelle Teams bestmöglich bei der klinischen Entscheidungsfindung zu unterstützen, wurde eine evidenzbasierte Leitlinie zur Sturzprävention entwickelt. Sie entstand nach internationalen methodischen Standards und zeigt auf, wie eine wirksame Sturzprävention in der Praxis österreichischer Gesundheitseinrichtungen umgesetzt werden soll.
Forschung für die Praxis: Webseite und laienverständliche Zusammenfassungen: Wissenschaftliche Erkenntnisse sind wichtig für eine gute Pflege, im Berufsalltag jedoch oft schwer zugänglich. In diesem Projekt werden daher gemeinsam mit Studierenden praxisrelevante Pflegethemen wissenschaftlich bearbeitet und verständlich für die Pflegepraxis aufbereitet. Internationale Studien werden gesucht, bewertet und zusammengefasst, sodass klare und praxisnahe Empfehlungen entstehen. Diese sind auf der Webseite „Forschung trifft Praxis“ frei verfügbar und unterstützen Pflegepersonen bei der Anwendung aktueller Forschung im Arbeitsalltag. Zusätzlich bietet die Webseite leicht verständliche Informationen für Patient*innen und Angehörige.
Thematische Workshops
Gesundheitsinfos kritisch prüfen – Was stimmt wirklich?
Im Workshop „Gesundheitsinfos kritisch prüfen“ lernen Schüler/innen, wie sie Gesundheitsinformationen aus Medien, Werbung, Webseiten und Social Media einordnen und hinterfragen können. Sie erfahren, wie man die Vertrauenswürdigkeit von Quellen prüft, verstehen, was Aussagen wie „Studien zeigen…“ wirklich bedeuten, und lernen, Risiken und Zahlenangaben korrekt zu interpretieren. Anhand praktischer Beispiele üben die Schüler/innen, mögliche Verzerrungen in Informationen zu erkennen und entwickeln so Medien- und Gesundheitskompetenz.
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Zielgruppe: Mittelschule, AHS (SEK 1), AHS (SEK 2), BHS, BMS, Polytechnische Schulen, Berufsschulen, Sonderpädagogische Schulen
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Dauer: 2 UE
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Ort: In Präsenz in Steiermark
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Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Studien verstehen – Was steckt hinter den Zahlen?
Im Workshop lernen Schüler/innen, wie wissenschaftliche Studien funktionieren und wie Forschungsergebnisse entstehen. Sie erfahren, wie Studien geplant, durchgeführt und ausgewertet werden, was Kontrollgruppen, Zufallsauswahl und unterschiedliche Studiendesigns bedeuten. Gemeinsam wird untersucht, wie Ergebnisse präsentiert werden, welche Aussagen zuverlässig sind und wie Zahlen, Grafiken und Risiken richtig interpretiert werden. Ziel ist es, dass Schüler/innen wissenschaftliche Aussagen besser verstehen, kritisch hinterfragen und erkennen, wie Forschung zu gesundheitlichen Empfehlungen führt.
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Zielgruppe: Mittelschule, AHS (SEK 1), AHS (SEK 2), BHS, BMS, Polytechnische Schulen, Berufsschulen, Sonderpädagogische Schulen
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Dauer: 2 UE
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Ort: In Präsenz in Steiermark
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Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang
- Diplom Gesundheits- und Krankenpflege,
- Bachelor- und Masterstudium Gesundheits- und Pflegewissenschaft,
- Doktoratsstudium der Pflegewissenschaft,
- Habilitation im Fach “Pflegewissenschaft”.