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Priv.Doz. Dr. Zoya Kuzmina , PhD

Profilfoto von Wissenschaftsbotschafterin Zoya Kuzmina
© MUW
  • 1-2 Besuche pro Semester
  • Bevorzugte Regionen: Niederösterreich, Wien
  • Bietet individuelle Besuche und thematische Workshops an.
  • Besucht gerne: Kindergärten, Volksschulen.
  • Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.


Forschungsschwerpunkte

  • Immunologie
  • Stammzelltransplantation
  • Innere Medizin
  • Rehabilitation und Vorsorge
     


Aktuelle Projekte

Beurteilung der Unterschiede in Immunzellen bei Kinder und Erwachsene nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation. Immunologie, Blutstammzellen, Biomarker, Ansprechen auf Therapie: Unser Interesse gilt dem generellen Informationsaustausch innerhalb des Immunsystems. Das Immunsystem spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht Einflüsse von außen (Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen oder Fremdstoffe) oder von innen (abgestorbenes körpereigenes Material) zu verarbeiten - und dann entweder als ungefährlich oder als potentiell gefährlich zu erkennen. Im Mittelpunkt dieses Kommunikationsprozesses befindet sich die Immunologische Synapse, in der Antigen-präsentierende Zellen (Dendritische Zellen, Makrophagen, B Zellen) Teile des Immunsystems instruieren, zum Wachstum anregen und mit spezifischen Effektor-Funktionen ausstatten. Die solcherart expandierten T Zellen können dann körpereigenes Gewebe angreifen (wenn dieses bösartig verändert oder infiziert ist) oder aber B Zellen dabei helfen, die Antikörperproduktion anzukurbeln. Leider kommt es dabei in der Immunologischen Synapse oft zu Fehlkommunikationen, wodurch starke T- und B-Zell- gesteuerte Immunreaktionen gegen an sich harmlose Strukturen hervorgerufen werden (gegen Umweltstoffe wie etwa Allergene oder gegen körpereigene Strukturen wie DNA oder Eiweißstoffe). Diese Fehlleitung führt in der Folge unweigerlich zu Allergien oder Autoimmunerkrankungen.
Daher ist es unser erklärtes Ziel, jene molekularen und zellulären Prozesse in der Immunologischen Synapse besser verstehen zu lernen, die zur Fehlkommunikation beitragen. Wir möchten Mittel und Wege finden, die Vorgänge in der Synapse dergestalt zu beeinflussen, dass Allergien oder Autoimmunerkrankungen erst gar nicht entstehen oder bereits etablierte Allergien oder Autoimmunerkrankungen gelindert bzw. geheilt werden können. Wir bedienen uns dazu modernster Technologien sowie präklinischer und klinischer Modelle. 

Bedeutung der Autoantikörperexpression im Langzeitverlauf

Projektlink

Bedeutung der Rehabilitation nach Trauma, Operationen, Diabetes, Herzerkrankungen: Ambulante Rehabilitation in der Therme Wien Med: Auf einem Areal von über 6.000 m² vereint das Gesundheitszentrum über 200 Behandlungs- und Therapieplätze und beschäftigt ein Team von rund 100 medizinisch geschulten Mitarbeitern. Mit den topmodern ausgestatteten Einrichtungen der Ambulanten Rehabilitation stellt die Therme Wien Med ein einzigartiges Kompetenzzentrum für Beschwerden rund um den menschlichen Bewegungsapparat sowie für die Behandlung von Erkrankungen der inneren Organe dar. 

Projektlink

Thematische Workshops

Ich bin ein Gesundheitswesen

Im Workshop möchte ich über den Körper, die Organe und Zellen sprechen und präsentieren, Blutzellen erklären. Die Schülerinnen und Schüler dürfen Venen suchen und Blutabnahme machen (spielerisch, um Angst abzubauen), Impfungen machen (auch spielerisch), Pulsadern suchen und ertasten, Abhören, oder Knochenstrukturen in die Hand nehmen. Ich habe ein Skelett, ein großes Auge und ein Ohr, Plakate und zehn Ärztekoffer mit, sowie einen Anzug mit verschiedene Organen. Außerdem möchte ich den Arztberuf vorstellen. Weitere mögliche Themen sind gesunde Ernährung und Bewegung.

  • Zielgruppe: Volksschule
  • Dauer: 1 UE
  • Ort: In Präsenz in Niederösterreich, Wien
  • Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Jetzt anfragen

Ich bin ein Gesundheitswesen

Im Workshop möchte ich über den Körper, die Organe und Zellen sprechen und präsentieren, Blutzellen erklären. Die Schülerinnen und Schüler dürfen Venen suchen und Blutabnahme machen (spielerisch, um Angst abzubauen), Impfungen machen (auch spielerisch), Pulsadern suchen und ertasten, Abhören, oder Knochenstrukturen in die Hand nehmen. Ich habe ein Skelett, ein großes Auge und ein Ohr, Plakate und zehn Ärztekoffer mit, sowie einen Anzug mit verschiedene Organen. Außerdem möchte ich den Arztberuf vorstellen. Weitere mögliche Themen sind gesunde Ernährung und Bewegung.

  • Zielgruppe: Kindergarten
  • Dauer: 1 UE
  • Ort: In Präsenz in Niederösterreich, Wien
  • Fahrtkosten sind von der Schule zu übernehmen.
Jetzt anfragen


Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Mit großer Begeisterung engagiere ich mich für die Initiative Wissenschaftsbotschafterin, da es mir ein zentrales Anliegen ist, Kindern spannende, altersgerechte Einblicke in die Welt der Wissenschaft sowie in mein Fachgebiet Immunologie und innere Medizin, aber auch Allgemeinmedizin und Rehabilitation zu vermitteln. Durch persönliche Begegnungen möchte ich dazu beitragen, das Vertrauen in wissenschaftliche Prozesse zu stärken, Neugier zu wecken und jungen Menschen neue Perspektiven für ihre Bildungs- und Berufslaufbahn aufzuzeigen.
Als engagierte Forschende sehe ich es als meine Verantwortung, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich, anschaulich und zugänglich zu kommunizieren. In meiner Tätigkeit an der Medizinischen Universität Wien sowie durch meine Lehrtätigkeit an mehreren Standorten habe ich umfangreiche Erfahrung darin gesammelt, komplexe medizinische und wissenschaftliche Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten. Besonders der Dialog mit Kindern eröffnet mir neue Blickwinkel auf meine eigene Forschung und liefert wertvolle Impulse für meine wissenschaftliche Arbeit.
Die Initiative Wissenschaftsbotschafter/innen hat mich besonders angesprochen, da ich bereits mehrfach ehrenamtlich Kindergärten und Volksschulen besucht und dort gesundheitsrelevante Themen interaktiv und spielerisch vermittelt habe. Die Begegnungen mit neugierigen, offenen Kindern empfinde ich als äußerst inspirierend, motivierend und bereichernd. Es bereitet mir große Freude, wissenschaftliche Themen altersgerecht zu erklären, gemeinsam Fragen zu entwickeln und Begeisterung für Forschung und Medizin zu wecken – unabhängig von sozialem oder kulturellem Hintergrund.
Mein beruflicher Werdegang verbindet umfassende klinische Erfahrung mit wissenschaftlicher und strategischer Kompetenz im Gesundheitswesen. Die Facharztausbildung für Innere Medizin absolvierte ich an der Klinik Hietzing, im Evangelischen Krankenhaus sowie am National Institutes of Health (NIH, USA). Zuvor schloss ich die Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin an der Klinik Ottakring/Hietzing und im Evangelischen Krankenhaus ab.
Über einen Zeitraum von zehn Jahren war ich in der Knochenmarktransplantation am AKH Wien tätig, wo ich vertiefte Erfahrung in der Betreuung komplexer onkologisch-hämatologischer Patient:innen sammelte. Parallel dazu forschte ich im Bereich Stammzelltransplantation und Immunologie (Biomarkerforschung) und schloss mein Doktoratsstudium (N094) an der Medizinischen Universität Wien erfolgreich ab. Internationale Forschungsaufenthalte als Postdoctoral Fellow am National Cancer Institute (NIH, USA) sowie am National Cancer Institute in Tokio prägten meinen wissenschaftlichen Zugang nachhaltig und stärkten mein Verständnis für interdisziplinäre und translationale Medizin.
Seit Oktober 2025 bin ich habilitiert (Venia docendi für Innere Medizin, Priv.-Doz., Medizinische Universität Wien). Ich bin Autorin von rund 50 wissenschaftlichen Publikationen und wurde für meine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet. Aktuell bin ich im Medizinischen Dienst Wienerberg sowie im Rehabilitationszentrum Therme Wien Med tätig und arbeite dort indikationsübergreifend. Darüber hinaus unterrichte ich regelmäßig am AKH Wien und am FH Campus Wien und bringe meine klinische Erfahrung aktiv in die Ausbildung der nächsten Generation von Mediziner:innen ein.
Neben meiner klinischen und akademischen Tätigkeit engagiere ich mich in der Wiener Ärztekammer, unter anderem als stellvertretende Leiterin des Referats für Globale Kommunikation. Die Teilnahme am Programm „Open Innovation in Science“ der Ludwig Boltzmann Gesellschaft hat meine strategische, analytische und gesellschaftsorientierte Perspektive im Gesundheitswesen weiter vertieft.
Ich verfüge über ausgeprägte soziale, organisatorische und kommunikative Kompetenzen, arbeite sehr gerne im Team und lege großen Wert auf eine respektvolle, offene und wertschätzende Zusammenarbeit. Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie sehr gute rhetorische und didaktische Fähigkeiten zeichnen mich ebenso aus wie mein starkes ethisches Fundament. Empathie, Werteorientierung und ein respektvoller Umgang mit allen Menschen sind für mich zentrale Prinzipien ärztlichen und wissenschaftlichen Handelns.
Als Wissenschaftsbotschafterin möchte ich langfristig dazu beitragen, Barrieren zwischen Wissenschaft und Gesellschaft abzubauen, nachhaltige Kontakte zu Bildungseinrichtungen aufzubauen und Kindern sowie Jugendlichen neue Zugänge zu Wissenschaft, Medizin und Forschung zu eröffnen. Es ist mir ein großes Anliegen, Begeisterung weiterzugeben, Vertrauen zu schaffen und junge Menschen zu ermutigen, ihren eigenen Weg in Bildung und Wissenschaft zu finden.

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© MUW
Organisation
Medizinische Universität Wien, FH Campus Wien
Institut/Abteilung
Institut für Immunologie
Reale Besuche in
Niederösterreich, Wien
Wissenschaftsbereiche
MEDIZIN, ERNÄHRUNG UND GESUNDHEIT
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